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Ich habe jahrelang mit mir gehadert, manchmal tue ich das auch heute noch. Natürlich gibt es bei jedem Menschen diese Phasen, in denen man am liebsten den Kopf in den Sand stecken würde, um sich nicht mehr mit der Welt auseinandersetzen zu müssen. Doch bei mir hielten diese Phasen zu lange an und hatten viel mehr in sich als kleine Unstimmigkeiten, die sich im Laufe der Zeit von allein wieder erledigen. Ich habe mich zutiefst abgelehnt. Jeder Tag war aufs Neue ein Kampf. Vor allem mit mir selbst. Man neigt dazu sich andere Verantwortliche für das eigene Leiden zu suchen. „Ich bin so schlecht in Mathe, weil die Lehrer schlecht sind “. Aber auch grundlegende Verneinungen, wie „Ich bin einfach nicht sportlich“ gehen in dieselbe Richtung. Ich habe mich die größte Zeit meines Lebens hinter solchen Fassaden versteckt. Ist ja auch einfacher, als sich einzugestehen, dass man einfach zu faul ist, um zum Sport zu gehen. Ich bin inzwischen soweit, dass ich mit einem neuen Selbstbewusst mit meinem Leben umgehe und ich möchte euch in dem heutigen Sonntagspost einige meiner Gedanken, Tipps und Strategien mit auf den Weg geben, die mir geholfen haben, mich nicht von allem verunsichern zu lassen und einen glücklicheren, zufriedener Lebensweg einzuschlagen.

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Hör auf dich mit anderen zu Vergleichen

Der Mensch neigt dazu alles und jeden zu vergleichen. Dies liegt gewisser Maßen in unserer Natur und es ist utopisch anzunehmen, dieses Verhalten für immer zu verbannen. Es ist ja auch in einer kleinen Dosis völlig gesund, nach den anderen zu schauen, um sich selbst einschätzen zu können. Sehr oft triften diese Vergleiche jedoch ab und werden lebensbestimmend. Nehmen wir doch mal das Bloggerbeispiel Nummer 1: instagram. Wie oft scrollt man durch den Feed und sieht all das was man nicht hat? Die top trainierte Figur, die langen gesunden Haare, den durch Luxusreisen gebräunten Körper und der Zutritt zu den tollsten Plätzen der Welt. Sofort mischen sich Unwohlsein und ein gewisser Anflug von Neid in die Stimmung vieler Menschen. Das eigene Leben wird abgewertet. Der Job, den man gern macht, der aber nichts besonderes ist, erscheint plötzlich minderwertig. Die Beziehung, die ganz gut vor sich hinläuft, wirkt langweilig. Die Stimmung sinkt immer weiter und man verfällt in einen Strudel des Grübelns und der missmutigen Gedanken. Ich konnte mich früher hervorragend in solche Situationen hereinsteigern und mir somit ganze Tage verderben. Bis ich eines Tages so unfassbar angeödet und genervt von mir selbst war, dass ich innerlich „STOP“ gesagt habe. Denn was hat man davon? Unsere Lebenszeit ist kostbar und beschränkt und wird sie auch nur einen Funken schöner dadurch, dass man sich nach dem Leben eines anderen sehnt anstatt das eigene zu genießen? Jeden Tag aufs Neue besteht die Chance, dass eigene Leben zu ändern und sich zu fragen : „Warum bin ich so neidisch auf all diese Dinge?“ Oft erkennt man an einer solchen umgedrehten Denkweise dann schon das eigentliche Problem und kann daran arbeiten. Der Grundsatz sollte allerdings hier, wie auch in allen anderen Punkten sein, sich selbst zu schätzen. Denn das ist die Grundlage . Ist man mit sich selbst und seinem Leben im Reinen, kommen diese Vergleiche gar nicht – oder viel weniger – zustande. Der Weg ist lang und man muss immer wieder an sich arbeiten, doch es lohnt sich!

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Sei Gut zu dir Selbst

Die meisten Menschen – ich eingeschlossen – leben in einem ständigen Krieg mit sich selbst. „Ich habe heute schon wieder mein Pensum an der Arbeit nicht geschafft, war nicht beim Sport und aufgeräumt ist es auch nicht“ wäre eine kleine Form eines solchen Konfliktes. Was wir in unserem Leben meist komplett vergessen, ist uns auch mal selbst zu loben. „Ich habe heute gut gekocht“ , sich dies zuzugestehen ist weder anmaßend, noch eingebildet. Im Gegensatz: es ist notwendig. Denn wer sich ständig mit negativen Gedanken zumüllt und sich konsequent einredet, dass er nichts schafft, wird in vielen Fällen tatsächlich lethargisch. Soweit muss es nicht kommen. Es darf sich ohne schlechtes Gewissen etwas gegönnt werden. Ja, auch ohne vorher etwas geleistet zu haben. Unsere Gesellschaft besteht aus einem System der Belohnungen, dieses ist uns seit wir Kinder sind anerzogen. Ob es richtig oder falsch ist, sei dahingestellt. Falsch ist es jedoch meiner Meinung nach, sich in ein selbsterbautes Belohnungskonstrukt zu zwingen. Denn dieses Konstrukt unserer Selbst, belohnt uns doch -wenn wir ehrlich sind – so gut wie nie und wenn doch, dann mit schlechtem Gewissen. Mein Appell lautet daher: Sei dir selbst dein bester Freund. Ehrlich, offen und gut.

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Werde dein bester Freund

Auch dieser Ratschlag klingt sicher erstmal merkwürdig und nach einer ausgelutschten Phrase. Und doch steckt sehr viel Wahrheit dahinter. Nicht umsonst liest man diesen oder ähnliche Sprüche in vielen Ratgebern. Wir verbringen die meiste Zeit unserer Lebens weder mit unserem Partner, noch mit unseren Kindern oder unseren Eltern. Nein, wir verbringen unser ganzes Leben vorrangig mit uns selbst. Schon allein dieser Fakt sollte ein Einlass dafür sein, sich mit sich selbst gut zu verstehen. Ständige Streitereien und Konflikte im Inneren zermürben uns auf Dauer und führen zu nichts. Außer zu verschwendeter Lebenszeit natürlich. Es bringt nichts, sich Tag ein, Tag aus mit Vorwürfen zu überschütten. Stattdessen sollte man effektiv an den Sachen arbeiten, die einen immer wieder stören. „Ich ja doch zu dick“. Ok, es bleiben zwei Wege. Lösung A: Sport treiben und die Ernährung umstellen. Lösung B: Aufhören zu Jammern und sich so akzeptieren, wie man ist. Diese zwei Varianten lassen sich auf zu gut wie alle Situationen übertragen und sparen eine Menge an Zeit und Energie. Zudem bringen sie uns die Möglichkeit sachlich über uns selbst nachzudenken und nicht in eine weitere gedankliche Rastlosigkeit zu verfallen. Der eigene Körper, die eigenen Fähigkeiten und Beziehungen ändern sich im Laufe des Lebens und so ist auch die Formel „Sei dein bester Freund“ mit lebenslanger Arbeit verbunden. Wir müssen immer wieder an uns arbeiten, mit Problemen umgehen usw. Doch wird es von mal zu mal leichter sich mit anliegenden Schwierigkeiten auseinandersetzen und diese zu bewältigen. Es lohnt sich auch hier dran zu bleiben, denn wer eine gute Zeit mit sich selbst haben kann, ist unabhängig und frei. Dies zeigt sich auch positiv in Freundschaften, Partnerschaften und beruflichen Kontakten. Denn wer selbstbewusst zu sich und den eigenen Entscheidungen steht, schafft die Grundlage für ein gesundes Verhältnis in allen Formen von zwischenmenschlichen Beziehungen.

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Ihr möchtet noch mehr zum Thema Selbstbewusstsein lesen? Dann schaut mal bei diesem Blogs vorbei. Dieser Post ist nämlich ein Teil der Blogparade „Love your body better„.

12.09. Céline (Smultronställen)
14.09. Amira (Ami Coco)
15.09. Imke (Modewunsch)
16.09. Julia (Crazy Julia)
17.09. Isabell (Beauty/Beast)
18.09. Kim (Kiamisu)
19.09. Angi (Locas Diary)
20.09. Hermine (Hermioneonwalk)

 

Wie hat euch dieser Beitrag über mein neues Selbstbewusstsein, welcher ja sehr persönlich ist, gefallen? Ich denke jeder Mensch hadert oft mit sich selbst und daher wollte ich an diesem Sonntag einfach mal etwas Gutes tun und zeigen, dass wir es selbst in der Hand haben unser Leben und unsere Wahrnehmung dieses Lebens zu gestalten. In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen Tag!

Fotos: Harry Besel
Kleid: H&M

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14 thoughts on “Mein neues Selbstbewusstsein

  1. Toll geschrieben. Kenn ich nur zu gut. Man überlegt immer wie man es genauso machen kann und vergisst dabei das man andere Lebensumstände hat wie die Person der man nachzueifern versucht. Sich selbst lieben ist wohl der wichtigste Tipp . Ich finde so ehrliche Beiträge toll! Weiter so!

  2. wirklich ein sehr schöner beitrag! besonders der punkt mit dem „der eigene beste freund“ sein, ist wirklich ein sehr wichtiger und hilfreicher tipp. ich denke, jeder von uns kennt solche Phasen und die meisten kennen bestimmt auch das gefühl, dass die Phasen ein bisschen zu lange andauern oder zu tiefgehend werden. ich persönlich hatte genau so etwas sehr lange in den letzten ca. 2 jahren, als das ende des Studiums anfing bevorzustehen, ich keine Ahnung hatte, was ich danach machen will oder angst hatte, dass ich mein Studium aus irgendeinem grund vielleicht gar nicht abschließen würde. ich hab angefangen in allen möglichen bereichen meines lebens unzufrieden mit mir selbst zu sein und es hat doch lange gedauert, bis ich rausgefunden habe, woran das liegt, wie ich das wieder „gradebiegen“ kann usw…
    ich finde toll, dass du über sowas schreibst :)

    liebst, laura

  3. Tolle Bilder und sehr tiefgründiger Text. Heutzutage vergessen wir meist wirklich – gerade durch den Vergleich mit der Gesellschaft, die einfach unrealistische Ideale und Vorstellungen schafft – einmal uns selbst zu lieben und uns nicht nur zu kritisieren, sondern vielleicht auch mal zu merken ‚Hey, das habe ich schon alles geschafft!‘ und nicht ‚Puh, das liegt noch alles vor mir und heute habe ich das schon wieder nicht geschafft‘
    Dickes Like für den Post deshalb von mir – ich mag solche nachdenklichen Posts einfach total gerne!
    Einen schönen Sonntag und liebe Grüße,
    Mara von Maraposa

  4. Unfassbar toller Beitrag! Vor allem weil ich momentan in einer ziemlich ähnlichen Situation stecke. Ich hab schon länger gemerkt, dass ich mir selbst tierisch auf die Nerven gehe und mein Leben einfach nicht das ist, was ich will. Aber zum Glück standen die Ferien vor der Tür und ich hatte endlich Zeit mich mit mir selbst zu beschäftigen. Und ich habe doch schon einige Fortschritte gemacht; an meiner Einstellung gefeilt und es tut gut. Richtig, richtig gut. Klar, ich bin immer noch nicht da, wo ich hin will, aber ich glaube, ich bin schon auf den richtigen Weg.

    Alles Liebe, Jacky
    vapausblog.wordpress.com

  5. Das ist immer so eine Sache mit dem Selbstbewusstsein. Kaum denkt man, man hat das alles verinnerlicht, schon kommt wieder einer, der lauter tönt und sich selbst in den höchsten Tönen lobt, so dass sich das Selbstbewusstsein scheu ins hinterste Kämmerlein verzieht. Aber mit der Zeit wird es dann immer zutraulicher, wenn man es lang genug trainiert ;-)
    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

  6. Excellent post-I think well being and outlook on life is most important thing -I’m certainly always at war with myself-goes with the terrtory (artists are their own worst enemies and best friends ultimately)“We have existence that’s all we share“ – I’d prefer an existence with less competion and more unity-is that possible in this day and age? arrghh you got me philosphising -bad idea lol

  7. Das ist ein wirklich toller Beitrag von dir! Ich habe auch mit meinem Selbstvertrauen zu kämpfen, aber ich merke, dass ich immer besser werde. Vor allem dieses Vergleichen war schlimm bei mir, wie du sagtest, allein wegen Instagram macht man sich ganz kaputt. Aber ich habe gelernt, davon einen gewissen Abstand zu nehmen, letztendlich ist es auch nur eine kleine „Scheinwelt“. Und das hast du schön geschrieben, dass wir unser eigener bester Freund weredn müssen :-)

    LG Alice ♥