PO0A0606_bearbeitet_klein_jpgDie tollen Bilder in diesem Post sind übrigens von: Miroslaw Majewski

Hey meine Lieben,
es wird wieder Zeit für ein paar persönliche Gedanken. 
Los (oder besser weiter) geht’s mit einem meiner absoluten Lieblingsthemen, meiner Passion, über welches ich zwar des Öfteren blogge, allerdings eher in bildlicher als in schriftlicher Form:

Fotografie.

Lange beschäftige ich mich schon mit dieser Thematik, diesem Hobby – meiner Leidenschaft. Wirklich intensiv nun seit 2 1/2 Jahren. Seit dem sind andere Interessen, wie Zeichnen und selbst vor der Kamera stehen, immer mehr in den Hintergrund gerückt. Ich liebe es andere Menschen ins Szene zu setzen, ihre besten Seiten zum Vorschein zu bringen und sie dadurch selbst zu überraschen. Aber nun von Anfang an.

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Wie alles begann
Angefangen habe ich im Jahr 2011. Ganz laaaangsam und vorsichtig. Wie schon erwähnt stand ich vorher meist selbst vor der Kamera. Das Hobbymodeln hat mich hauptsächlich beschäftigt. Dafür war ich auch auf diversen Plattformen, wie z.B der „Model-Kartei“ unterwegs und habe viele Kontakte zu anderen Fotografen knüpfen können. Irgendwann wurde mir das jedoch zu langweilig. Zu der Fotografie gehört für mich die Bildbearbeitung. Ich liebe beides in der Kombination und wenn ich von Fotografie spreche,  meine ich im selben Zuge auch die Nachbearbeitung. Ohne diese  würde mir mein Hobby auch wirklich nur halb so viel Spaß machen. 
Allerdings hat es mich zusehends gelangweilt mich selbst in Szene zu setzen. Ich habe viel ausgelebt, Unmengen an Ideen umgesetzt – doch irgendwie wollte ich weiter kommen, die Inszenierung selbst in der Hand haben.
Als Model hatte ich immer nur einen kleinen Einfluss auf das Endergebnis: Mein Styling, meine Posen, meine Idee und die Nachbearbeitung.
Perspektive, Winkel und Ausschnitt waren Ansicht des Fotografen und es ist unangenehm ständig alles vorgeben zu wollen, weil man sein eigenes Bild eigentlich schon vor Augen hat. 
Was bleibt also? Richtig: selbst fotografieren. 
Modelle fanden sich schnell im Freundeskreis und so konnte ich viel Ausprobieren.
Meine erste Kamera war eine Olympus. 
Es wurde viel getestet und ich habe mir nach und nach alles selbst beigebracht. Ich gebe aber zu: ein Technik-Profi war ich nie.

Vom Hobby zum Beruf
Mit der Fotografie klappte es nun von Shooting zu Shooting besser und ich war mehr als erstaunt , dass schon bald die ersten Anfragen von Menschen kamen, die ich gar nicht kannte. Ich hatte immer noch sehr viel Spaß und habe somit alle Aufträge mit Freude entgegengenommen: Bandshootings, Familienshootings, Pärchenshootings, Tiershootings. Einfach alles. Unentgeltlich, versteht sich. Irgendwann kam dann der Zeitpunkt für eine technische Weiterentwicklung. Die Olympus war ausgereizt. Ich wollte eine bessere Qualität und mehr Möglichkeiten. Der Kameradschungel hat mich damals allerdings ziemlich überflutet. Wie gut, dass ich einige super nette Leute durch meine Modelzeit kannte und so war schon bald ein fantastischer Berater gefunden. Ebenso die neue Kamera. Zum bestandenen Abitur gab’s die Nikon D3100. Ich war glücklich und vollkommen motiviert. Mit dazu erworbenem Handbuch ging es auf Technikreise durch den Garten.  Licht, Weißabgleich, Blende, alles wurde durchprobiert und ich endlich mal eine Ecke erfahrener. Weitere Shootings folgten und irgendwann kam  der Punkt, an dem ich gemerkt habe: ich sollte nicht weiter gratis arbeiten. Die Shootinganfragen häuften sich (klar „umsonst“ spricht sich rum) und für mich wiederholten sich Pärchen, Einzel- und Familienshootings und verloren ihren Reiz. Zudem wurde mir des Öfteren von angesäuerten Fotografenkollegen mitgeteilt ich würde das Geschäft vermiesen. Verständlich. Trotzdem habe ich lange gebraucht diesen Schritt  zu gehen. 
Doch nach und nach kam eins zum anderen: 
Gewerbeanmeldung, Shootings für 20 €, Feststellen das auch dieser Preis eigentlich ein Witz ist, immer mehr Shootings, Kauf der Nikon D600 inkl. neuer Objektive, Anschaffung von sonstigem Equipment, noch mehr Shootings,..
Sodass ich am Ende des Jahres 2013 über 150 Shootings zu verzeichnen hatte. Und das als Nebentätigkeit.

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Zukunftsmusik
Wie ihr seht, nimmt mein Hobby immer mehr Zeit in Anspruch und die Überlegung steht im Raum mich irgendwann komplett selbstständig zu machen. Klar, irgendwo bin ich das jetzt schon, aber es wäre eine Illusion zu behaupten, dass man locker und leicht davon leben kann. Ausbildung oder Studium in der Richtung wären wohl gute Varianten mein Wissen und meine Erfahrung zu vertiefen. Fest steht jedenfalls: Aufgeben werde ich die Fotografie nie und mein Traum irgendwann davon leben zu können bleibt. Ich werde alles dafür tun, dass die Entwicklung weiterhin in eine positive Richtung geht. Beklagen kann ich mich nicht und das wichtigste ist: ich liebe was ich tue!

So dies war Teil eins meines großen Fotografieposts, der zweite Teil wird nicht so lang, dafür bekommt ihr eine Zusammenfassung von den mir meist gestellten Fragen.

 

 

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12 thoughts on “Photography | Me & my Passion

  1. Der Post ist ja wunderbar :) Mich interessiert immer sehr wie Fotografen zu ihrer Berufung gekommen sind und deine Geschichte gefällt mir wirklich gut :)
    Liebst,
    Lilly

  2. endlich mal richtig viele Worte von dir :)
    war gut, sowas mal zu lesen und zu hören, dass man die Hoffnung nie aufgeben sollte. bitte mehr solcher posts in Zukunft! <3

  3. I really like these pictures-they remind of a young Astrid Kirchher- who’s photos of The Beatles I love-I did do a bit of photography at university-including processing dark room stuff we had good tutors, we were given Pentax’s to work with-I wasn’t very good at it though -too technical for me-I prefer drawing – but I can see you’re gifted at this so keep up the good work.