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Der Wecker klingelt jeden Morgen pünktlich um halb 8. Bis ich aufstehe lasse ich mir eine halbe Stunde Zeit zum Wachwerden. Doch wieviel ist diese Zeit eigentlich Wert, wenn ich sie nur dazu nutze, um mich schon vor dem Frühstück zu stressen. Denn genau das tue ich. Ich checke WhatsApp, Instagram, Facebook und meine Mails am Handy. Da mich einige Nachrichten schon morgens um 8 Uhr aufregen, bin ich dann zwar hellwach, aber alles andere als entspannt. Der Blutdruck steigt und ich steige gestresst aus dem Bett mit Gedanken an Deadlines, das Lesen von Mails oder das Beantworten von Nachrichten und Kommentaren. Der Berg von Arbeit staut sich und so poste ich oft schon während des Frühstücks erste Beiträge. Und am Abend kurz vorm Schlafen gehen den Letzten. Entspannte Phasen kommen zu kurz. Doch warum eigentlich? Ich habe mich mit meinen persönlichen Stressfaktoren auseinander gesetzt und überlegt, wie man diese am besten beseitigen kann. Was man zum Thema Achtsamkeit von seinem Haustier lernen kann, habe ich euch übrigens hier zusammengefasst.

Achtsamkeit lernen – in welchen Bereichen kann ich Stress vermeiden?

Dauerhafte Erreichbarkeit

An eine Zeit in der ich nicht ständig erreichbar bin, kann ich mich kaum noch erinnern. Schon zu Zeiten von schülervz habe ich mich auf das Nachrichten Symbol gefreut und fleißig SMS geschrieben. Ganz wage sehe ich mich als Kind und denke daran, dass damals ein einziges Telefonat genügte, um sich zu verabreden. Meist von 3 bis 6 Uhr, alles andere klärte sich vor Ort. Heute wird um jede Verabredung ein riesiges Drama veranstaltet. Von wann bis wann, wer bringt was mit, wer hat überhaupt Zeit? Gerade WhatsApp Gruppen treiben mich in den Wahnsinn, weil ich es hasse am Handy zu tippen. Meist schreibe ich per WhatsApp Web und antworte allen gesammelt. Dieses Verfahren spart schonmal eine Menge Stress. Bleiben noch die Mails, all die Push Benachrichtungen und Facebook Gespräche. Bei Letzterem habe ich mir angewöhnt mir bei wichtigen Themen eine Mail schreiben zu lassen und sonstige Gespräche ebenfalls zu einer festen Zeit zu beantworten. Auch penetrante Fragezeichen führen zu keiner früheren Antwort. Für die Zukunft habe ich mir außerdem vorgenommen Push-Benachrichtungen und Apps auf meinem Handy, die mit meinem Email Account verbunden sind zu lösche. Auch den Facebook Messenger habe ich nicht installiert. Es gibt feste Zeiten für das Beantworten von Mails, meist nach dem Frühstück vor der eigentlichen Arbeit. Fehlt noch der letzte Schritt zur Entspannung. Das Smartphone darf erst nach dem Frühstück in Benutzung sein und muss eine Stund vorm Schlafen ebenfalls nicht mehr gecheckt werden.

Bewusst Zeit für den eigenen Körper nehmen

Durch meine Arbeit als Bloggerin und mein Studium arbeite ich haupsächlich geistig. Mein Kopf kommt kaum zur Ruhe und ich fühle mich oft gehetzt und springe in meinen Gedanken von einer Tätigkeit zur nächsten. Mein Ruhepol und Mittel zur Entspannung heißt an dieser Stelle: Sport. Vor allem der Pilateskurs, welchen ich jeden Mittwoch besuche, bringt mir immer wieder einen Schwung voll Energie und Elan. Ich denke an nichts und spüre einfach nur, wie gut mir die einzelnen Übungen tun. Ich konzentriere mich auf die jeweiligen Muskeln, die sich sowohl an – als auch entspannen und bin somit vollkommen achtsam. Das gelingt mir wirklich in keinem Moment so gut wie beim Sport und danach kann ich mich wieder ohne Stress anderen Aufgaben widmen.

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Dinge tun, die mich wirklich glücklich machen

Egal, ob eine Deadline näher rückt, ich am nächsten Tag ein Referat halten muss oder einen Streit hatte, der mich immer noch aufregt, ich nehme mir die Zeit in Ruhe mein Lieblingsbuch zu lesen. Und das jeden Abend bevor ich ins Bett gehe (nachdem ich ENDLICH mein Smartphone zur Seite gelegt habe). Sich diese Auszeiten wirklich zu gönnen ist unendlich wichtig und oft plagt einen dabei das schlechte Gewissen. Obwohl das absoluter Unsinn ist. Denn nur wer auch Spaß hat und sich entspannen kann, arbeitet auch effizient. Dauerhafter Stress und Anspannung führt zur Nichts. Das muss auch ich mir immer wieder vor Augen halten und so lasse ich oft bewusst mal Fünfe gerade sein und gehe ins Kino anstatt noch weitere drei Stunden genervt und unkonzentriert am nächsten Beitrag zu arbeiten. Das Lebensmotto der 60er mit der Hippiebewegung begegnet uns ständig in der Mode. Jeder zweite Blogger berichtet über Boho Looks und auch ich trage in diesem Beitrag ein Armband mit Peace Anhänger an meinem Handgelenk (gibt es übrigens hier) . Doch statt sich diese Einstellung, die wir auf Fotos versuchen herüber zu bringen, legen wir die Kleidung einfach wieder ab und hetzen weiter. Wir müssen ja nicht unbedingt täglich einen Joint rauchen, um zur Ruhe zu kommen. Doch das eine Leben, dass wir haben einfach mal genießen. In der Sonne liegen, ohne einen Gedanken an morgen zu verschwenden. Die Sonne spüren, braun werden, im Moment sein, mehr Achtsamkeit erleben. Ich werde es versuchen. Ihr vielleicht auch?

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Armband: Cecil

Ich werde fest versuchen mehr Achtsamkeit in meinen Alltag zu integrieren. Tut ihr das vielleicht schon? Und wie ist eure Meinung zu diesem Thema. Ich bin sehr gespannt, schreibt es mir gern in die Kommentare!

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11 thoughts on “Abschalten im Alltag – Kann man Achtsamkeit lernen?

  1. Hallo Kim,
    ein wirklich schöner Beitrag! Ich bin auch der Meinung, dass mehr Achtsamkeit auch einfach mehr Glück im Leben bringt.
    In erster Linie leben wir nämlich nicht für die anderen, sondern für uns selbst. Und wenn wir nicht glücklich sind, können wir all die anderen Dinge auch nicht mehr anständig machen. Unser Wohlbefinden steht an erster Stelle, deshalb ist es sau wichtig, sich ab und an einfach mal seine Zeit für sich zu nehmen. Wie du schon sagtest, manchmal muss man mal die 5 gerade sein lassen und sich einfach dem Strom des Lebens hingeben, nicht an morgen denken, sondern den jetzigen Moment intensiv erleben.

    Alles Gute,
    Emma

    1. Hallo Emma :) Vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Ich denke auch, das Achtsamkeit und Glück zusammenhängen :) Den Aspekt, dass man nur dann Glück abgeben kann, wenn man sich selbst gut fühlt, ist auch absolut wichtig. Müsste ich noch ergänzen :)

      Ganz Liebe Grüße, Kim

  2. Hallo Kim,
    ich kenne das Gefühl von dem du schreibst. Auch wenn ich Achtsamkeit nicht mit Hippies in Verbindung bringe kann ich deine Gedanken nachvollziehen. Für mich war damals die App „Headspace“ ein super Einstieg zum Thema Achtsamkeit und der positive Effekt lässt nicht lange auf sich warten. War für mich sozusagen ein Lifesaver ;-)
    Lieben Gruß,

    Julia von juliajamei.blogspot.de

    1. Hallo Julia :) Ja damals ist dieses achtsame auch teilweise etwas eskaliert :D Aber der Grundgedanke dahinter gefällt mir :) Die App muss ich mir dringend mal anschauen =)

  3. Schöner und wichtiger Post :) Ich meditiere, das hilft mir ein bisschen mich zu entspannen und loszulassen – kann ich nur empfehlen! Es gibt viele tolle, angeleitete Meditationen umsonst auf Youtube.

    Alles Liebe,
    Fee von Floral Fascination

  4. Ein wirklich gelungener Beitrag, der einem auch die Augen öffnet. Leider ist das erste, was immer zurückstecken muss wenn Arbeit ansteht wir selbst. Irgendwie haben wir es geschafft, dass wir uns selbst als nicht mehr wichtig genug ansehen – dabei müssen WIR noch den Rest unseres Lebens mit uns zusammen leben. Und Dinge wie Stress, Schlafmangel, dauerndes Funktieren hinterlässt sehr schnell seine Spuren.
    Ich habe selbst zwei Jobs und nebenbei noch den Blog- bei mir hat mein Körper mit 26 die Notbremse bezogen (Depressionen, Schlafmangel, Vitaminmangel durch einseitige Ernährung – man hat ja keine Zeit mehr um bewusst zu essen oder zu genießen! – und noch vieles mehr, wo mir mein Körper durch äußerliche Erscheinungen gezeigt hat, ich muss etwas ändern.
    Dabei ist es ganz einfach, so wie du es in deinem Beitrag sagst, kleine Veränderungen in sein Leben zu bringen die auf Dauer so vieles besser machen :)

    Ganz liebe Grüße
    Alina
    http://www.blackbeachchair.com

    1. Hey Alina :) Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar!
      Ich merke bei mir selbst auch immer mehr, dass ich mal die Bremse ziehen muss.
      Man unterschätzt ja leider oft wie sehr dauerhafter Stress dem eigenen Körper schaden kann.

      Ich hoffe, dir geht es inzwischen wieder gut! :)

  5. Du sprichst mir aus der Seele, besonders mit dem morgendlichen Ärgern , wenn man die Mails gecheckt hat. GENAU DAS treibt mich in den Wahnsinn!
    Ich habe heute schon versucht, erst nach dem Kaffee die Mails zu checken… Man muss echt Grenzen setzen, sonst ist Burn Out näher, als man denkt!!!
    Sehr guter Post, liebe Kim!
    lg
    Esra

    http://nachgesternistvormorgen.de/