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Wow, mein letzter Sonntagspost war leider wenig positiv. Es ging um Haterkommentare und doch konntet ihr mich wahnsinnig fröhlich machen mit euren Worten. Heute bin ich dran, etwas zurückzugeben. Es geht ums Glücklich sein. Ich wünsche euch viel Freude beim Lesen und beim Anschauen der Bilder, welche mein Freund in der Kasseler Aue gemacht hat.

Mein Leben ist alles andere als perfekt. So von außen betrachtet und manchmal auch von innen betrachtet oder eben von der Seite. Denn wenn ich mehr Geld hätte, ich disziplinierter wäre oder auch endlich mal mehr wagen würde, ja daaaann sähe ja alles ganz anders aus. Natürlich liege ich – wie viele andere Menschen auch – oftmals im Bett und stelle mir vor, wie mein Leben so sein könnte.

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Meine Tagträume – Hach wie schön wäre es, wenn…

In Gedanken mache ich wochenlang Urlaub in den schönsten und teuersten Metropolen der Welt. Ich mache dort, was ich will. Ich gehe einkaufen, ohne an mein Geld zu denken. Ich liege in der Sonne, ohne an die Arbeit (oder den Sonnenbrand) zu denken und ich bin so erfolgreich, dass ich mich schon längst zur Ruhe gesetzt habe. Durch meinen Reichtum habe ich selbstverständlich auch all meine Liebsten immer dabei. Auch an meinem Äußeren beginne ich nun herum zu doktern. Ich leiste mir einen Personal Trainer, der mich zum Beachbody meines Lebens bringen wird. Einen eigenen Koch, der nur gesundes Essen auf den Tisch bringt, welches zudem auch hervorragend schmeckt. Außerdem gönne ich mir den ein oder anderen chirurgischen Eingriff. Nur so als Prophylaxe und sehr unauffällig versteht sich. Mit meiner Selbstständigkeit als Bloggerin habe ich übrigens den absoluten Durchbruch geschafft. Ich bin weltweit bekannt und werde von den beliebtesten Designern unseres Planeten gesponsert. Aufgrund meines Einflusses konnte ich mir für meine Familie übrigens die beste Krankenversorgung überhaupt sichern. Ich werde sie bis ins hohe Alter bei mir haben. Ganz gesund und munter. Auch mein Privatleben läuft wie am Schnürchen. Mein Freund hatte vor geraumer Zeit einen atemberaubenden Start in das Filmgeschäft. Wir beide leben unseren Traum und verstehen uns – wie immer – hervorragend. Wird es uns irgendwann zu langweilig, tingeln wir durch die Welt und entdecken alle Plätze, die es noch zu entdecken gibt. Das hält unsere Beziehung frisch. Und dann? Ja dann, erschrecke ich mich schaudernd vor meinem eigenen Schnarchen. Meine Tagträume haben mich mal wieder sanft eingeschläfert.

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Die Unzufriedenheit des Erwachens – oder: Ankommen in der Realität

Ich bin glücklich. Glücklich darüber, dass ich zusätzlich zum Schnarchen nicht noch angefangen habe zu sabbern. Immerhin ist niemand hier. Ich liege allein in meinem Bett, da ich mich für ein Nickerchen zurückgezogen habe. Ich liebe meinen Mittagsschlaf. Leider eskaliert er des Öfteren und statt des empfohlenen „Power Nappings“ von 30 Minuten, liege ich drei Stunden wie ein Toter zwischen meinen kuschligen Kissen. Den Wecker habe ich falsch gestellt. Er klingelt morgen um 16 Uhr. Leider nicht heute. Heute ist es nun schon 18 Uhr. Fest auf meinem Plan stand ein zweistündiges Programm im Fitnessstudio. Außerdem wollte ich noch Fotos für einen neuen Beitrag machen. Eines von beiden muss nun ausfallen. An meiner Organisation (oder meinem tiefen Schlaf) muss ich definitiv noch feilen. Tja, das super vorbildliche Leben wird so natürlich auch wieder nichts. Vor drei Stunden in meinem endlosen Nickerchen war ich noch ein gefeierter Star. Nun stehe ich gequält auf und spiele kurz mit dem Gedanken gleich bis morgen weiter zu schlafen. Mein Gesicht ist verknittert, meine Haare stehen mir zu Berge. Ich trage eine viel zu große Jogginghose und einen uralten Pullover. Ein Socke hat – mal wieder – ein Loch. Ich stehe vor meinem weißen Schlafzimmer Spiegel (Ja richtig, dieser vor dem diese Selfies entstehen) und finde die Situation so absurd, dass ich beginne über mich selbst zu lachen.

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Das Glück liegt nicht in der erträumten Zukunft – es ist schon da

Versuche ich meine Gedanken weiter zu spinnen, stehe ich vor einem Problem. Das Problem ist, dass ich nicht weiterkomme. Denn in meinen Träumen habe ich alles und doch irgendwie nichts. Vor allem keine Garantie, dass diese Art von Leben mich glücklich machen könnte. Dann bemerke ich noch einen weiteren Haken. Ich mag mein Leben, so wie es ist. Ich mag es ein Student zu sein, der im Schneckentempo studiert. Ich mag es, meinen Blog zu meinem Lebensinhalt gemacht zu haben, ohne Garantie darauf, ob nicht bald schon alles vorbei ist. Ich mag jeden Tag, der mir neue Mails, neue Fotos und neue Texte beschert. Ich mag es, mit 24 Jahren in einer Wohnung über meinen Eltern und meinen Großeltern zu wohnen. Ich mag es, eine unabhängige Beziehung, ohne Zwänge zu führen. Ich mag meinen Körper, der gern Sport verweigert, meine Liebe zu Süßigkeiten. Ich mag es meinen Kaffee in der Arbeitspause mit meinen Eltern zu trinken und dabei „Bares für Rares“ auf ZDF zu gucken und ich mag es, mich abends vor dem PC zu verschanzen und stundenlang durchs Netz zu surfen. All diese Dinge sind mein momentanes Leben. Und mein Leben gefällt mir. Glück ist kein Dauerzustand. Nichts, das ich permanent spüre. Aber ich spüre, dass meine Tagträume nicht wahr werden müssen, um mich glücklich zu machen. Und ich spüre, dass ich es endlich geschafft habe, zufrieden zu sein. Und Zufriedenheit – wenn auch nur phasenweise – ist meine Definition von Glück.

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Was für schöne Apriltage wir nun hinter uns haben. Eindeutig ein Anlass für ein wenig sonnige Stimmung und positive Worte, oder? Ich hoffe mein Sonntagspost konnte euch gute Laune vermitteln und das ein oder andere Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Wie sieht eure Definition von Glücklich sein oder dem perfekten Leben aus? Ich bin gespannt auf inspirierende Kommentare und Ansichten!

 

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13 thoughts on “Glücklich sein: Ich liebe mein nicht perfektes Leben

  1. Meine Definition von Glücklich sein. Ein kreativer Kopf in allen Lebenslagen zu sein. Ich suche immer so lange bis ich eine Lösung habe und das macht mich glücklich. Ich helfe gerne und wenn ich sehe das meine Hilfe auch wirklich geholfen hat macht es mich glücklich. Mir die Zeit zu nehmen um mal wieder ein gutes Buch zu lesen, oder einfach mit einem Tee auf der Terrasse zu sitzen. in den Urlaub zu fahren und einfach mal alles andere hinter sich zu lassen. Oder Abends mit meinem Freund auf dem Sofa zu sitzen und einen Film zu gucken. Es sind ganz viele Kleinigkeiten die mich glücklich machen. Du siehst übrigens wirklich bezaubernd aus. ♥

  2. Hey,
    ich liebe deinen Blog, ich gucke mir die Blogs, denen ich folge viel zu selten an. Aber wenn ich mein Blogspot endlich mal wieder durchforste,inspirieren mich deine Posts immer wieder. Du hast eine tolle Art zu schreiben und den Leser in das Geschehen mit einzubinden, ich kann mich so gut mit dir identifizieren. Und natürlich siehen du und deine Fotos toll aus!
    Meine Definition von Glück ist wohl einfach im Hier und Jetzt zu leben und jeden Augenblick zu genießen, denn alles ist irgendwie umkehrbar und ich mache mir oft viel zu viele Gedanken über die Zukunft und die Dinge, die ich nicht habe. Man kann alles tun was man möchte, das einzige was wirklich begrenzt ist, ist die Zeit, die wir auf diesem Planeten verbringen können.
    Liebe Grüße,
    Lena

    1. Hallo liebe Lena, vielen vielen Dank für deinen lieben Kommentar ! :) Das mit dem Folgen von Blogs kenne ich gut! Oft vergisst man im Alltag einfach mal ein wenig zu stöbern :)

      Ich freue mich auf jeden Fall sehr über dein Kompliment :) ♥
      Das mit der Zeit hast du wirklich schön gesagt! Absolut richtig!

  3. Wunderschöner, inspirierender Beitrag!
    Ich mag deinen Schreibstil sehr und es hat sehr großen Spaß gemacht, deine Worte zu lesen.

    Ich glaube, selbst wenn man alles erreicht hat was man möchte und Geld bis zum abwinken möchte man immer noch mehr.
    Mehr Autos, mehr Taschen, mehr Luxus.

    Glück kommt durch nichts materielles, jedenfalls nicht langfristiges Glück.
    Das denke ich zumindest.

    Hab noch einen schönen Tag. :)

    XX,

    Photography & Fashion Blog

    CHRISTINA KEY
    http://www.CHRISTINAKEY.com

    1. Dankeschön :) Freut mich total, dass mein Schreibstil ankommt :)

      Ich denke auch, dass man einfach noch so viel besitzen kann, wahres Glück wird sich dadurch nicht einstellen :)