portrait_wellen_beack waves_sebastian_christa gruber_kiamisu_modeblog kassel_modeblog aus kassel__

portrait_wellen_beack waves_sebastian_christa gruber_kiamisu_modeblog kassel_modeblog aus kassel__

Egosistisch, narzisstisch und nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Wenn ich das Wort Einzelkämpfer so lese, verknüpfe ich damit kaum positive Attribute.  Ich habe lange darüber nach gedacht, ob ich diesen Beitrag so nennen soll, denn eventuell seht ihr in diesem Begriff auch nur etwas Selbstsüchtiges. Und das bin ich nicht. Trotzdem bin ich eine Einzelkämpferin. Ich drehe dieses Wort um und gebe ihm für mich eine neue Bedeutung. Eine gute und eine, die sowohl stark und ich-bezogen, als auch verletzlich und Hilfe suchend ist.

Vom Ausnutzen und ausgenutzt werden

Ich arbeite als Bloggerin in einer Branche, in die ich hinein gewachsen bin. Angefangen mit dem Modeln, weiterführend mit der selbstständigen Fotografie und nun eben mit meinem Blog, den ich inzwischen als kleines Business führe. Ich habe in diesem Bereich keine Ausbildung, ich habe keinen Kurs belegt und kein Schulfach hat mich auf all diese Tätigkeiten vorbereitet. Und es gab auch selten jemanden, der mir Tipps gegeben oder sein Wissen geteilt hätte. Und wenn dann waren es sicher die Menschen von denen ich es am wenigsten erwartet hätte. In all den genannten Szenen, seien es die Fotografen, Modelle oder Blogger wird mit Wissen gegeizt und hinter der freundlichen Fassade gelästert und intrigiert.  In den inzwischen schon fast 10 Jahren, in denen ich mich in dieser wachsenden Szene der sozialen Medien bewege, kann ich die Menschen, denen ich vertrauen kann und die mir weitergeholfen haben an zwei Händen abzählen.

Sicher, es waren nicht alle anderen Personen böse oder schlecht, doch es gab einige prägende Ereignisse, durch die ich nach und nach zur Einzelkämpferin wurde und meine – teilweise dann doch – sehr naive und vertrauensvolle Hülle ablegen musste. So war die Fotografenszene zeitweise ein wahres Haifischbecken, aus welchem ich glücklicherweise ohne weiter Verletzungen heraus schwimmen konnte, um mich nun aus allem heraus zu halten.
Warum? Das erzähle ich euch gern.

Meine Facebookreichweite war – bevor die Einschränkung stattfand – groß.  Jedes hochgeladene Modelfoto bekam im Schnitt 100 – 200 Likes und hatte eine Reichweite von 5.000 – 10.000 Personen. Als Model war und bin ich sicherlich nicht jedersmanns Fall, doch eine Story ist mir besonders im Gedächtnis geblieben.  Ein guter Fotograf mit tollen Aufnahmen schrieb mich enthusiastisch an, ob wir nicht zusammen shooten wollen. Er kam von weiter weg und wollte sogar extra anreisen. Ich war „damals“ 20 Jahre alt und fühlte mich geehrt.  Wir machten wahnsinnig tolle Fotos und shooteten auch noch ein weiteres Mal.  Die Bilder erhielten im Internet großen Zuspruch und schon bald war aus dem kleinen Fotografen ein Großer geworden. Der nette Kontakt verebbte, bis er sich gar nicht mehr meldete und mich auf meine Frage nach dem Warum plötzlich löschte und blockierte.  Ihr werdet es vielleicht nicht glauben, aber in ähnlicher Weise, kam diese Situation drei Mal vor. Ich war Sprungbrett und wurde weggeworfen.  Ohne Begründung. Nun shooten diese Fotografen die großen Agenturmodelle, welche man natürlich nur mit Gagen bekommt. Alles andere „reizt“ sie nicht mehr.  Was okay ist. Man kann sich weiterentwickeln und ich bin kein professionelles Model. Aber das WIE ist hier der ausschlaggebende Punkt.

Neid, Missgunst und Lästerschwestern – oder eher Brüder

Ein weiterer Punkt der mich immens störte und zu meinem Rückzug aus sämtlichen Szenegebilden antrieb sind ständige Lästereien. Ich will nicht behaupten, ich würde niemals über andere Menschen reden. Wir alle tun das. Doch in welchem Ausmaß ist hier die entscheidende Frage. Zudem kann ich an dieser Stelle mit sämtlichen Männer und Frauen Klischees aufräumen. Ich habe noch NIE so viele Intrigen und Hetzen mitbekommen, wie unter Fotografen. Es gab kaum ein Treffen, bei dem nicht über den nicht Anwesenden ins Unermessliche hergezogen wurde. Es wurde Modellen der Kontakt zu bestimmten Fotografen madig gemacht, Hassseiten bei Facebook eröffnet und bösartige Statusnachrichten verfasst. Von erwachsenen Männern. Ich bin extrem froh darüber, nicht zu wissen, was jemals über mich gesprochen wurde. Doch einiges wurde und wird mir auch gern in bissigen Kommentaren mitgeteilt. Gerne auf indirekt beleidigende Weise. Von Menschen mit denen ich niemals ein Problem hatte. Es gab Situationen, da bin ich durch Zufall auf das Profil von Leuten gegangen, mit denen ich vorher einen guten Draht hatte und musste dort Sachen lesen, die direkt auf mein vermeintlich lächerliches Dasein als Blogger abzielten. Ich war schockiert und wenn ich es so schreibe, bin ich es immer noch. Was man wem sagt, ist natürlich auch eine schwierige Sache. Ich tue mich sehr schwer darin Kontakte zu finden, mit denen man sich wirklich ehrlich austauschen. Auf der Fashion Week ist mir auch die Oberflächlichkeit und das schnelle Kommen und Gehen der Kontakte wieder besonders aufgefallen. Auch das ständige Abwerten von den Erfolgen anderer. Zudem sind die mit der größten Klappe, die größten Blender. Nachdem ich mich vor solchen Leuten nun vermehrt klein gemacht und alles geglaubt habe, konnte ich diese Weisheit nun endlich verinnerlichen. Leicht lässt man sich auch vom Lästerstrudel mitreißen und verfängt sich in Aussagen, die man daher sagt und welche später zum größten Fass auf Erden gemacht werden.

Einzelkämpfer mit Mitstreitern

Aus meiner Erfahrung resultierend bin ich vorsichtig geworden und arbeite am liebsten aus meinem kleinen Kämmerchen heraus an meinen Fotos und Beiträgen. Irgendwelche Hetzttiraden interessieren mich nicht mehr und entsprechende Menschen werden schnellstens blockiert. Trotz dessen bin ich keine Wahnsinnige, die von nun an die Außenwelt scheut und alle Menschen über einen Kamm schert. Es gibt sie natürlich. Die tollen Fotografen. Die lieben Bloggermädels und Familie und Freunde mit denen ich immer eng zusammenarbeite und ohne die dieser Blog nicht möglich wäre. Doch diese Kontakte sind ein kleiner Kreis, der sich nur hin und wieder erweitert. Denn wenn man sich etwas aufbauen will, braucht man Menschen, denen man absolut vertraut. Zu 100 %. Und wie meine Oma immer so schön sagt: „Du kannst niemandem in den Kopf gucken. Also pass auf“ . Recht hat sie. Weniger ist eben doch sehr oft mehr.

portrait_wellen_beack waves_sebastian_christa gruber_kiamisu_modeblog kassel_modeblog aus kassel__blauerää_ordentlicher hintergrund

Wow. Habt ihr tatsächlich durchgehalten oder den Text überflogen? Ich hoffe sehr dieser Beitrag hat euch gefallen und ihr konntet meinen Weg zur Einzelgängerin ein wenig nachvollziehen. Wie geht es euch denn mit diesem Thema? Bin sehr gespannt auf eure Meinungen!

*Die tollen Haaren verdanke ich übrigens der lieben Anja von Christa Gruber Kassel. Wer also wissen möchte, wie diese tollen natürlichen Wellen entstehen oder selbst mal Lust auf eine solche Haarpracht hat, sollte unbedingt dort vorbeischauen!

Share on

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

33 thoughts on “Einzelkämpferin

  1. Ein interessanter Erfahrungsbericht. Das es dir oft so ergangen ist, ist ja furchtbar. Ich kann so ein Verhalten nicht nachvollziehen und verstehe deine Haltung, die dadurch hervorgerufen wurde. Aber schön, dass du den Kreis der Menschen kennst, die dich unterstützen und dir gut tun. Das freut mich für dich!

    1. Ich bin auch immer wieder schockiert über solches Verhalten. Aber leider ist es in diesen Szenen eben an der Tagesordnung. Ich bin auch wirklich dankbar über den Kreis von Menschen auf den ich vertrauen kann :)

  2. Oh, der Post regt mich zum Denken an…die Lästereien sind ja auch oft auf Blogs und Instagram und in dem Kommentaren zu lesen, was sehr schade ist. Ich finde es gut, wie du mit dem Thema für dich umgehst :-*

  3. Ich kann es sehr gut nachvollziehen, mir ist es in etwas abgeschwächterer, ähnlicher Form passiert.
    Bei mir ist das Resultat: Ich bin zwar ein sehr offener Mensch, aber selten zeige ich so viel von meinem Inneren das ich verletzt werden kann. Ich bin meist zu Beginn zurückhaltend und schätze Menschen zuerst ein ehe ich mich ins Getümmel stürze. Man könnte manchmal meinen ich wäre schüchtern, doch dem ist nicht so, jedoch hast du vor ein paar Monaten ebenfalls einen Artikel geschrieben in dem ich mich sehr gut wiederfinden konnte :).

    Aus mir ist ebenfalls ein Einzelkämpfer geworden, allerdings finde ich alleine kämpfen auf Dauer ziemlich anstrengend, weswegen ich nun nach Gleichgesinnten suche :).

    Liebe Grüße,
    Sabrina

    1. Stimmt auch die ruhige und zurückhaltende Art resultiert ja daraus, dass man nicht – mal wieder – enttäuscht werden will. Ich sehe darin auch überhaupt keine Schüchternheit, sondern eher eine gewisse Abgeklärtheit. Zum Glück finden sich aber doch immer wieder Gleichgesinnte, auf die man sich verlassen kann und auf die kommt es an :) <3

  4. Also erst einmal muss ich dir sagen, dass ich jedes Wort gelesen habe. Dein Schreibstil ist einfach so schön und bei einem solch spannenden Text hat man es ruckzuck gelesen! Ich kann dich vollkommen verstehen, es ist so schade, dass man ständig enttäuscht wird. Ich kann diese Menschen einfach nicht verstehen. Leider kommt das ja nicht nur in beruflichen Dingen vor, sondern auch sehr oft im privaten Leben, wobei ich finde, dass es dann noch tausend Mal mehr schmerzt. Ich finde es super, dass du so offen darüber schreibst und deine persönlichen Erfahrungen mit uns teilst. Außerdem finde ich es toll, dass du noch einen kleinen Kreis, denen du zu 100% vertrauen kannst.
    Liebste Grüße, Sophie <3
    Linsenspiel

    1. Hey Sophie :) Freut mich sehr, dass du den Text gelesen hast und die mein Schreibstil gefällt. Das ist wirklich ein tolles Kompliment, vor allem weil ich wirklich lang an dem Beitrag gearbeitet habe :)

      In privaten Dingen ist so ein Verhalten wirklich nochmal schmerzhafter. Da bin ich froh, dass mir das bisher „Nur“ im beruflichen Umkreis passiert ist :(

  5. Tatsächlich durchgelesen und nicht nur überflogen. Denn es ist ein interessanter Artikel und ich denke viele haben diese Erfahrugen auch schon gemacht. Als Fotografin habe ich oft auch gesehen wie nach einem Foto auf TfP Basis die Fotos groß veröffentlicht wurden, aber nie mal ein Wort darüber verloren wurde wer sie gemacht hat. Oder Mäderls die den Hals nicht voll bekommen und dann noch das und das und das für lau wollen. Sich aber auch nach dem Shooting nie wieder bei dir melden. Sie haben ja was sie wollten.
    Als Blogger erlebt man leider oft, wie man über die Reichweite abgetan wird. Hast du nicht genug Reichweite ist ein Kontakt mit dir oft uninteressant für andere Blogger.in. Wächst die Reichweite, kann man plötzlich nett plaudern. Aber zum Glück sind da auch nicht alle so. Es gibt eben immer solche und solche.

    Fühl dich nicht allein damit.
    Allles Liebe!
    Tess

    http://www.tessis-world.com

    1. Hey Tess :) Auf deinen Kommentar war ich dank Snapchat schon besonders gespannt und umso mehr freut es mich, dass du ihn gelesen hast und er nicht zu langatmig war :D :) Ich weiß auch ganz genau, was du meinst. Das ging mir in der Rolle als Fotografin auch unglaublich oft so. Das hängt auch oft damit zusammen, dass viele Menschen den Arbeitsaufwand hinter dem Fotografieren und der Bearbeitung null zu schätzen wissen. Da hilft nur: Konsequent bleiben und daraus lernen :/

  6. Das mit der Fotografie kenne ich nur zu gut. So wohl als Modell als auch als Fotografin. Kenne das mit den Fotografen, die andauernd mit einem was machen wollten und einen dann ohne Kommentar fallen gelassen haben. Gut ok.
    Besonders albern finde ich aber die werten Fotoleute die bei einem immer unendlich rumgeschleimt haben bis sie mehr Likes hatten als Du und dich dann nicht mehr kannten und oder einen nur noch von oben herab behandelt haben. Das schlimmste war als ich eine Person(mit der ich viel Komtakt hatte) mal etwas fragte und diese Person mich anfuhr was mir bitte einfiel sie einfach anzuquatschen nur weil wir mal geschrieben hätten.
    allgemein ständig dieser merkwürdige Gedanke man würde kopiert werden (ist für mich in der Fotografie nicht möglich) und Modelle klauen (wie geht das?). Ich habe nach diesen Dingen auch gelernt mich einfach rauszuhalten. Einfach auf sich gucken und fertig. Geredet wird immer. Egal was man tut. Auch wenn es schöner wäre, wenn man sich mehr unterstützen würde und sich mehr gönnt.

    Sorry, dass ich meinen Namen nicht nennen mag.

    1. Hey :) Genau das mit diesen LIkes und dem Schleimen habe ich auch richtig oft erlebt. Es ist echt so mies, Menschen einfach nur so zu benutzen um einen eigenen Vorteil zu schlagen. Ich wäre auch für mehr Unterstützung. Ich glaube nämlich nach wie vor, dass man zusammen mehr erreicht, als im strikten Alleingang. Aber ja, leider kommt so etwas eben selten zustande…

  7. Wow sehr guter Text. Ich wusste gar nicht das du vorher so aktiv als Model gearbeitet hast und erst recht nicht wie fies es in der Branche abgeht. Der Kreis derer, denen man wirklich vertrauen kann ist unbezahlbar und wir sollten den Spaß an unserer kreativen Arbeit über solche negativen Erfahrungen nicht verlieren.
    Liebe Grüße!

  8. Ich denke, deine Oma hat Recht: man kann den menschen nur vor den Kopf gucken, aber nicht hinein. Gerade in der Szene – und vor allem seit ich bei Blogwalk mitwirke – hat sich einiges verändert. Man muss immer die Augen offen halten und aufpassen, dass die Kolleginnen oder Kollegen nicht nur nehmen, sondern auch geben! Lästereien gibt es immer und überall, aber wenn es dann emotional wird oder sogar um Geld und Ansehen geht, werden die Menschen fies.
    Aber es geht auch anders herum – früher wurde ich in der Schule wirklich oft gemobbt – jetzt stehen diese Menschen bei mir Schlange, natürlich übertrieben gesagt, und wollen einen auf gute Freunde machen – es ist lachhaft!

    Ich wünsche dir auf jeden Fall nur das Beste für deinen weiteren Weg ♥

    1. Ohje, dass kann ich mir gut vorstellen, dass es innerhalb eines solchen Netzwerkes in dem man in direkter Konkurrenz steht, nochmal krasser zugeht. Ich glaube, dass würde mich auch enorm belasten. Ist halt echt wie so ein Spiel und Glück, ob man gerade mal gut da steht odere eben nicht und die Sympathien und „Freundschaften“ wechseln auch immer genau da hin, wo sich Vorteile ergeben… :/

      Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du Drüberstehen kannst und trotzdem das Beste draus machst :)

  9. Mir ist das leider auch schon passiert. Vornerum waren sie richtig nett zu mir und hintenrum haben sie richtig schlecht über mich geredet und auch spekuliert, mit wem ich im Bett war, um dieses und jenes machen zu dürfen. Ich weiß bis heute nicht, wie man damit am besten umgeht…

    Liebe Grüße!

  10. Die Sache mit den Fotographen find ich ganz schön hart. Denn schließlich haben sie auch von dir profitiert und könnten wenigstens ein bisschen mehr Dankbarkeit zeigen.
    Ansonsten muss ich sagen, dass ich den Begriff Einzelkämper überhaupt nicht negativ sehe. Ich mag starke Frauen die allein kämpfen und für ihre Sache einstehen können. Deswegen mach ruhig weiter so, denn abhänigkeit von anderen Personen kann auch schnell negativ werden.
    Liebst, Katja
    http://www.amoureuxee.de

  11. Schöner und interessanter Post. Ich „kenne“ dich ja schon echt ziemlich lange! Ich bin ja nicht ganz in der Szene, aber bin mit einigen in der Szene befreundet und kriege es auch hier und da mit und ab. (Gay) Men Fashion Blog/Instagram Szene. Du glaubst nicht wie viel Drama in der Gay Fashion Szene ist . Haha.

    1. Hey, freue mich grad mega über deinen Kommentar :) Kann mir gut vorstellen, dass es in dieser Szene richtig abgeht. Ein guter Freund von mir berichtet da auch des Öfteren von Dramen und Eifersüchteleien. Ist wohl in den Meisten Szenen so -leider :D

  12. title translates as „Lone Fighter“ in English- read your post and seems like you’ve been having a tough time -but I know you can keep head above water-seems ruthless behind the scenes-I wouldn’t of thought that before reading this-and FB hate pages? sounds pathetic and childish -you’ve got my respect-seems like everybodies expected to have a tough skin these days -which isn’t always the case -I pity your detractors-(really can’t believe people can think this way) I hope you have a good week ahead.

  13. Ich habe tatsächlich durchgehalten und den Beitrag bis zum Ende durchgelesen! Krass, was du in dem Business schon so erlebt hast. Die ganze Missgunst, der Neid, die Lästerei-das gibt es überall, aber ich finde es echt extrem nervig und auch echt schade. Man sollte Anderen auch etwas gönnen können, was mir selbst auch nicht immer mega leicht fällt…

    Wer möchte, kann auch gerne mal auf meinem Blog vorbeischauen. Ein neuer Beitrag zum Thema Locken ist online und ich freue mich über jeden Leser!
    http://themarquisediamond.de/

    Liebe Grüße,
    Krissisophie

  14. WOW! Toller Beitrag Liebe Kim! Du sprichst und hier wohl allen etwas aus der Seele. Wie gut kenne ich dieses Gefühl und bin dir immer noch Dankbar, dass du mich damals ein wenig an die hand genommen hattest, als ich das erste mal auf einem Blogger treffen war.

    Mach weiter so! Du hast seitdem wirklich super viel erreicht!

    Liebe Grüße

    Melanie

    1. Hey Melanie :) Vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Hab ich mich grad sehr drüber gefreut :)
      Ich fands sehr cool, dich auf dem Event kennenzulernen und freu mich auf jdeden Fall aufs nächste Mal. Und: sehr gern geschehen :) <3

  15. Ich hoffe es ist okay, wenn ich auch ein bisschen Kontra gebe?
    Ich verstehe was dir passiert ist und deine Haltung und harte Schale, die du dir angeeignet hast. Ich selbst komme aus der Branche und weiß was da teilweise abgeht.
    Dennoch denke ich, dass du aufpassen musst, durch deine Einzelkämpferhaltung nicht genau zu einem solchen Menschen zu werden, der dich dazu gemacht hat. Denn genau dieser Schutzpanser stößt nicht nur Menschen ab, die dich eins ‚hintergangen‘ haben, sondern auch diese, die gemeinsam großes Erreichen wollen und ein gutes Herz haben.
    Im Umkehrschluss würde das nämlich bedeuten, dass du durch schlechte Erfahrungen andere Personen ebenfalls abstößt und gefährest in diese Schale zu steigen.
    Gemeinsam kann man sehr viel mehr erreichen. Wir sind Kollegen und keine Konkurrenten. Wenn ich merke, dass jemand in seinem stillen Kämmerchen hockt und niemanden an sich ranlässt, bin ich ehrlich gesagt auch nicht mehr so versessen entgegen zu kommen – aber dann suche ich mir Menschen, denen ich vertrauen kann. Denn zu so einem Beruf gehören Menschenkenntnis – und uach Fehltritte – einfach dazu.

    1. Hey Natalie, gar kein Problem :) Ich weiß, was du meinst. Wenn man sich selbst zu sehr verkapselt durch solche Erlebnisse, kann es schnell passieren, dass man total verbittert und menschenfeindlich wird. Ich sehe das ähnlich wie du: Ich suche mir Menschen, denen ich vertrauen kann! Auch wenn die Suche auf schwierig und mit vielen Enttäuschungen verbunden sein kann. Es lohnt sich :)

  16. Ich mag diese ernsteren Beiträge von dir echt gerne! Es ist tut mir für dich sehr leid, dass du diese Erfahrungen machen musstest.
    Ich finde du bist eine sehr sympathische junge Frau und du wirst deinen eigenen Weg gehen und es weit bringen :)

  17. Einer meiner Lieblingstexte auf deiner Seite!
    Ja, ich habe durchgehalten und nicht nur überflogen, und ich kann dich so gut verstehen. Glücklicherweise bin ich kein Model und hab mit Mode nichts am Hut, aber ich bezeichne mich auch als Einzelkämpfer und finde, dass man damit durchaus Positives verbinden kann. Es bedeutet meistens, dass jemand schlechte Erfahrungen gemacht hat, aber so lernen wir. Es ist ein tolles Gefühl, zu wissen, wer wirklich hinter einem steht -da ist immer jemand, auf den man sich verlassen kann, manchmal auch die, von denen man es nicht erwartet.
    Und am Ende kämpfen auch Einzelkämpfer nicht ganz alleine.
    Liebe Grüße :)