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Der Sommer hat doch gerade erst angefangen. Ich habe mich doch eben erst über den ersten warmen Sonnentag gefreut, die ersten Spaziergänge ohne dicke Jacke machen können und die Heizung ausgestellt. Nun sitze ich schon wieder in meiner Wohnung und es ist kalt. Zugegeben: ich bin ich eine Frostbeule. Kühl ist es trotzdem und der lautstarke Regen, der auf mein Fenster prasselt, lässt sich leider auch nicht leugnen. Es ist kein warmer Sommerregen mehr, der den Asphalt duften lässt und dazu einlädt sich im Bikini auf die Straße zu stellen. Auf dem Balkon zu lesen ist plötzlich nur noch in Kombination mit einer Decke möglich und die Meloneneis Fotos verschwinden nach und nach aus meinem Instagram Feed. Die – für mich – schönste Zeit des Jahres neigt sich nun endgültig dem Ende zu. Der Sommer war wunderbar. Ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern, wann ich zuletzt einen solch heißen Sommer erlebt habe. Es wurde an überfüllten und abgelegenen Badeseen gebadet, bis spät in die Nacht draußen gesessen und bei einem Glas Wein und den zirpenden Grillen im Hintergrund über das Leben diskutiert. Es gab endlich wieder Zeit zum Lesen im Garten, ernten der eigenen Erdbeeren und dem stundenlangen Herumsitzen im Stadtpark mit Freunden. Klar, dass uns diese frischen Erinnerungen wehmütig werden lassen. Wer in diesem Jahr nicht noch einmal in den Süden fährt, dem steht ein langer trister Winter bevor, der meist schneelos und grau in den Frühling übergeht. Dieser Abschnitt bildet in Deutschland leider die längste Zeit des Jahres. Jedes Jahr aufs Neue steht der Abschied des Sommers bevor. Er fällt schwer und ist unvermeidlich, daher habe ich mir einige Dinge notiert, die mich vor dem Herbstblues bewahren sollen. Diese Ideen möchte ich nun mit euch teilen, damit wir alle einen tollen, bunten Herbst erleben können!

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Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden

Das eigene gemütliche Bett in der vertrauten Umgebung. Das Sofa, welches zum Entspannen einlädt. Die Dusche, die zum Aufwärmen bereitsteht. Ja, zuhause ist es immer noch am schönsten. Das gilt besonders für die schmuddeligen Herbst – und Wintertage, die uns bevorstehenden. Spätestens, wenn der goldene Oktober noch einmal alles gegeben hat, wird es draußen ungemütlich. Aber das macht nichts, denn drinnen wirds umso schöner. Wo im Sommer noch die Mücken summten und der Ventilator lauthals mit einstimmte, ist es nun wohlig warm und die Heizung verbreitet ganz geräuschlos ihre Wärme. Auf dem Sofa kann mit tausenden von Decken und Kissen bei einer heißen Tasse Kakao der Lieblingsfilm angeschaut werden. Während es draußen melancholisch nieselt können wir ganz ohne schlechtes Gewissen drinnen bleiben und die Dinge tun, zu denen wir im Sommer nie kommen. Fotos können sortiert werden, neue Dekoration hält Einzug und ein gutes Buch liest sich im kuscheligen Bett mindestens genauso gut, wie im Garten. Außerdem gibt es wieder Grund für heißen Tee, Schokolade und das wohlverdiente dampfende Bad. Freunde werden zu Spieleabenden eingeladen, es lässt sich wunderbar zusammen kochen (und natürlich so langsam auch backen!) und der Partner kann wieder, ohne Schweißausbrüche als Ausrede vorschieben zu können, zum Kuscheln verordnet werden.

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Melancholie ist erlaubt

Wenn wir mal ehrlich sind: ein bisschen Leiden ist manchmal ganz schön. Warum also nicht mal den Gedanken nachhängen und ein wenig wehmütig sein? Einfach mal wieder Tagebuch schreiben, ob nun am Rechner oder ganz klassisch in Schriftform. Alle Gedanken notieren, ordnen und schauen, was dabei rauskommt. Die Ereignisse des Jahres Revue passieren lassen und ja – auch an den Sommer denken ist erlaubt! Auch nachdenkliche Filme, Lieder und Bücher können schön sein. Wir alle haben eine Seite in uns, die gern reflektiert, manches Mal traurig ist und sich dadurch weiterentwickelt. Der Herbst bietet sich an, sich endlich mal in Ruhe zu besinnen. Auch Entspannungsrituale zuhause können Wunder wirken. Eine Runde Yoga, das Trinken des Lieblingstees oder ein wenig Wellness bieten eine wohlverdiente Auszeit nach einem actionreichen Sommer.

Modisches Umstrukturieren regt die Fantasie an

Shorts, Kleidchen und Bikinis können bis nächstes Jahr eingemottet werden. Die neuen Kollektionen hängen bereits in den Läden bereit und wir alle brauchen noch das ein oder andere Teil zu unserem Glück. Meist sind das Schals, Mützen, Handschuhe und Mäntel oder Jacke. Meine Handschuhe z.B verschwinden über den Frühling und Sommer jedes Jahr aufs Neue. Ein Grund mehr, ein wenig zu Stöbern. Weite Ponchos, Overknees im Stil der 70er Jahre und stylische Trenchcoats hängen in den Schaufenstern. Erdige Farbtöne lösen die knalligen Farben ab. Auch der Rollkragenpullover hat seinen Weg zurück ins Schaufenster gefunden. Gründe genug, den Kleiderschrank von den Sünden der vergangenen Jahre zu befreien und ein paar schicke neue Teile einziehen zu lassen. Dasselbe gilt für die herbstlichen Make-Up Trends. Beerig und warm darf es werden auf Lippen und Augen. Gründe genug sich auf eine Shoppingtour in den nächsten Monaten zu freuen, oder?

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Der Herbst hat auch schöne Seiten

…und diese gilt es zu entdecken! Lassen wir mal unsere Horrorfantasien von verregneten Tagen und Nächten, die mit ihren nasskalten Temperaturen jedes noch so starke Immunsystem ins Wanken bringen, außen vor. Der Oktober ist der goldene Monat und das nicht umsonst. Also: den Lieblingsmantel hervorholen, wetterfeste Schuhe anziehen und raus an die frische Luft. Bei einem Spaziergang durch den bunten Wald bessert sich die Laune schon automatisch. Die Farbvielfalt ist zudem auch ein tolles Fotomotiv und zu heiß zum Laufen ist ja nun wirklich nicht mehr. Kastanien sammeln weckt Kindheitserinnerungen, Kürbisse laden zu neuen Gerichten ein und die Vorfreude auf Halloween steigt. Im Herbst ist das Leben nicht vorbei. Im Gegenteil das Oktoberfest steht in den Startlöchern, Märkte und Veranstaltungen finden bis in den November hinein draußen statt und nach einer Runde durch den kalten Wind, ist das warme zuhause gleich doppelt so schön!

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Wie geht ihr mit der Angst vor dem Herbstblues um? Oder habt ihr vielleicht gar keine und seid ein riesiger Fan der kommenden Jahreszeit? Bin gespannt auf eure Meinung zu diesem Thema!

 

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12 thoughts on “Keine Angst vor dem Herbstblues

  1. Ein sehr schöner Post und so passend. Eigentlich wollte ich heute Outfit Fotos machen gehen.
    Allerdings habe ich so gar keine Lust bei dem tristen Wetter. Mir ist auch kalt, bin aber auch sehr verfroren.
    Da mein Freund aber auch kalt hat, weiß ich es ist wirklich sehr kalt. :)
    Hab zwei Pullover an und trinke Tee. Das ist etwas, was ich so gar nicht am Herbst/Winter mag. Diese eisige Kälte.
    Ahhh, und morgen geht die Schule wieder los. Das heißt ich muss mich in die Kälte begeben und ganz bald auch wieder Eis kratzen.
    Ich habe mir heute eine Lederjacke und einen Poncho bei Zalando bestellt. Vielleicht bringt mich das etwas von dem Herbstblues weg. :)
    Wünsche dir trotz Kälte einen schönen Sonntag.
    Liebst Michelle von beautifulfairy

  2. Auf den Herbst freue ich mich an sich. Ich mag einfach generell keine Regentage, egal welche Jahreszeit wir gerade haben. Und die Sonne lässt sich sicher auch im Herbst noch oft genug blicken. Das hoffe ich zumindest.

  3. Hey ! Ja, ich muss mich auch immer schweren Herzens vom Sommer verabschieden. Ich liebe es einfach, wenn es warm ist und die Sonne scheint. An sich finde ich den Herbst und den Winter auch gar nicht mal so schlimm – schlimm wird es nur wenn die Regentage kommen. Ich mag dieses triste und trostlose überhaupt nicht.
    Aber ein paar schöne Tage wird es wohl noch geben …
    Lg Hermine

  4. Da hast du deinen Lesern den Herbst aber total schmackhaft gemacht! Ich freue mich besonders auf den kleidertechnischen Wandel – klar, ich liebe Sommer und damit auch Kleidchen und alles, was dazugehört, aber langsam freue ich mich auch wieder in schönen Herbstfarben eingekuschelt in meinen neuen Mantel herumlaufen zu können!
    Liebst, Mara von Maravilla

  5. Ich selbst kann mich nie entscheiden, ob ich den Sommer oder Herbst / Winter lieber mögen soll. Jetzt gerade trauer ich dem Sommer doch ein wenig nach… So früh wollte ich in diesem Jahr nämlich eigentlich noch keine Heizung anstellen – jedoch sitze ich jetzt mit Strickjacke an meinem Schreibtisch und friere. Da muss wohl doch die Heizung herhalten ;)
    <3 Anna
    https://whenanna.wordpress.com/

  6. Ich freue mich auf den Herbst. Die bunten Farben und das gemütliche Zusammensein.
    Ich finde eigentlich jede Jahreszeit schön. Regen zu lauschen finde ich nach einem Arbeitstag sehr entspannend. Und wenn man selber mal nass wird, freut man sich umso mehr auf die Kuschelwolldecke daheim

  7. Der Post ist super! Die Bilder dazu sind dir auch sehr gut gelungen :)
    Ich persönlich freue mich sehr auf den Herbst – meine liebste Jahreszeit nach dem Sommer :)
    Ich habe es mir auch Zuhause schon gemütlich gemacht – mit Kerzen, Dekoration und kuscheligen Decken :)

    Liebe Grüße :)

  8. Also, mit Herbstblues hab ich überhaupt nicht zu kämpfen. Es ist eher der Fall, dass ich schon am Anfang des Sommers fieberhaft auf dessen Ende wartet. Ich mag die Hitze nicht und würde mich am liebsten die ganze Zeit in der schattigsten Ecke meines Zimmers zu verkriechen. Zwar mochte ich diesen Sommer und bin zum ersten Mal seit Jahren wieder etwas wehmütig, aber die Freude über den Herbst und den Winter überwiegt trotzdem.
    Und obwohl ich nicht am Herbstblues leide, werde ich deine Tipps trotzdem mal beherzigen und mir gleich mal ne Tasse Kakao holen.

    Alles Liebe, Jacky
    vapausblog.wordpress.com