Nun am Anfang gibt es da natürlich immer das unbearbeitete Ausgangsbild. Dieses ist – immer noch – vom letzten Shooting mit Ingo. Es war in seinem Studio, wie man ja deutlich sehen kann. So was mache ich also als erstes? Ich probiere wahllos herum. Ernsthaft. Ich habe MEISTENS keinen genauen Plan, wie ich ein Bild später haben möchte. Also erstmal grobe Sachen wie Helligkeit/Kontrast, Selektive Farbkorrektur, Farbbalance und so weiter austesten. Etwa bis ich die Farben habe, die mir in etwa gefallen. Danach gehts meist weiter mit Versuchen Schrift oder ähnliches zu integrieren. Nicht so bei diesem Bild. Denn der Bildausschnitt war mir zu eng, zu langweilig. Alsoo : füge ich erstmal mehr Hintergrund dazu, um ein harmonisches Gesamtbild zu schaffen. Schon um einiges besser. Weiter gehts mit einem Versuch Schrift hinzuzufügen. Meine Schirftzitate der letzten Bilder stammen ja alle von Lady Gagas „Dance in the Dark“, dem Motto wollte ich bei den Ingobildern treubleiben und versuchte es mit dem “ she looks good, but her boyfriend says she’s a mess“ Teil. Wovon dann schließlich nur „She’s a mess“ blieb…vorerst. Ich probierte mit tausend Farben und Arten herum, schließlich gefiel mir schlicht dieses am besten. Wie das aber so ist, wenn man ein Bild länger anschaut. Irgendwann gefiel mir diese Lösung nicht mehr. Mehr Farbe musste ins Spiel. Also Verlaufswerkzeug her und einmal negativ multiplizieren. Tadaaa, wirkt schon ganz anders. „She’s a mess“ wird anschließend auf „Mess“ reduziert und in mehreren Schriftarten, Größen und Transparenzstufen ins Bild eingebaut. Das Endergebnis stellt mich zufrieden.

Wie gefällt es euch so? Hättet ihr irgendwas anders gemacht? 

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19 thoughts on “Evolution eines Bildes

  1. Nun schwierig, mir gefallen irgendwie beide Versionen und wenn ich das mal so sagen darf, bist du bisher die einzige, wo ich nix gegen Schriften auf Bildern einzuwenden habe ^^
    also die 2. Version find ich irgendwie effektiver … ? Weiss jetzt auch nicht genau warum…
    aber auch die Farben find ich da insgesamt cooler :3 Hast mit Verläufen gearbeitet, oder?^^

    Joar… meine Meinung erstmal :3

  2. ich find das ergebnis genial. vllt hät ich dich noch (genauso wie du es mit der schrift gemacht hast) auch einmal nach rechts unten verschoben und transparenter gemacht. aber ob das dann zu viel wäre?… mmmh

  3. wow wahnsinnig schön…. wie kommst du denn an die ganzen Fotografen! Ich kenn das nur wenn ich zum Fotograf gehe das der mir anbiette einmal von mir zu shooten oder meine bilder auf seine homepage zu stellen… sind das bekannte von dir? Du hast echt eine Traumfigur und bist Bildhübsch. Du solltest modell werden :)

  4. Also erstmal: Ich mach’s jedes Mal genauso! XD
    Ich hab keinen Plan und drück einfach herum bis mir was gefällt. Ich lad auch schonmal bei Deviantart Photoshop-Actions runter, um sie auseinander zu nehmen und zu schauen, wie andere Bilder bearbeiten um einen tollen Effekt zu erzielen. (:

    Ich find das vorletzte Ergebnis schöner, als das Endprodukt, wenn ich ehrlich bin.
    Das ist wie ein Wallpaper, zum downloaden. :D Oder CD Cover. Das letzte ist so.. naja durcheinander, alles verwuselt, transparent; hin und her- blabla du weißt schon.

    Liebe Grüße, Caddü // » andersfarbig

  5. Ich finds schön, dass du zeigst, wie du deine Bilder bearbeitest.

    Mir persönlich gefällt das zweite besser, auch wenn mir die Schriftarten nicht gefallen. Da hätte ich irgendiwe andere verwendet und stärkere Unterschiede in der Transparenz gemacht. Der erste Schriftzug hat auch etwas. Aber es ist mir zu geordnet. vielleicht hättest du da durch andere Effekte noch was rausholen können.

    1. Ich meinte zu geordnet für „she is a mess“. Da erwartet man sich ja geradezu Unordnung und dafür ist mir das ganze Bild samt Schriftzug dann doch zu brav *g* Dem kommt das zweite Bild viel näher.

  6. Hi, my name Apolline

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    Apolline.