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Was zunächst wie eine kindische Floskel klingt, ist seit einiger Zeit ein bestimmender Leitsatz meines Lebens. Ich bin mit vielem, was ich tue einen ungewöhnlichen Weg eingeschlagen. Einen Weg der nicht geebnet ist, der von mir selbst erst noch geebnet werden muss. Dieser Fakt an sich ist schon manches Mal eine große Herausforderung.

Doch über die Jahre habe ich Herausforderungen zu schätzen gelernt. Es gibt nur wenige Situationen in denen ich sage:

„Nein, das mache ich nicht“ oder

„Ich traue mich nicht, ich muss das absagen“.

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Ich bin fest dazu entschlossen mich immer weiter zu entwickeln und nicht vor Hürden zurück zu schrecken. Bis hierhin war es allerdings ein langer Weg und am Ziel bin auch lange noch nicht angekommen. Ich möchte euch heute mitnehmen und euch einige Tipps mit auf den Weg geben, wie es mir gelungen ist, mich nicht unterkriegen zu lassen. Wie es soweit kam, dass ich nun dastehe mit einem gut laufenden Blog.

Einem Blog mit dem ich Geld verdiene, auf welchem ich sowohl meine Liebe zur Mode als auch meine Liebe zum geschriebenen Wort teilen kann und tatsächlich immer mehr Menschen finde, die diese Inhalte auch gern konsumieren. Ich bin ein Mensch, der trotz allem noch zu oft an sich zweifelt, doch diese Zweifel bringen mich nicht mehr ins Schwanken!

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Meine Hürden und wie ich über sie gestolpert bin

Bis zu meinem Abitur habe ich einen – relativ – gradlinigen Weg verfolgt. Seitdem ich dieses absolviert habe, hat nichts mehr nach Plan funktioniert. Ich wollte gern Visuelle Kommunikation studieren. Ich war mir sicher genommen zu werden und habe wenig Energie in meine Mappe gesteckt. Schon auf diesen geringen Zeitaufwand war ich stolz, denn ich war faul. Ich war es aus Schulzeiten gewöhnt, ohne viel Aufwand jedes Ziel zu meistern. Nun kam allerdings die Absage. Mein Selbstbewusstsein war zerstört und ich entschied mich für ein duales Studium zur Kommunikationswirtin. Irgendwas mit Medien und Werbung eben. Das Studium war ein Reinfall. Das Arbeiten in der Werbeagentur für mich ein Graus. Nebenbei bloggte ich zwar schon, doch ohne Erfolg. Ich bewunderte die großen Blogs und rätselte darüber, wie diese es soweit geschafft hatten.

„Die hatten wohl Glück und Kontakte“ lautete schließlich meine Ausrede.

Ich legte meinen Blog wieder mehr oder weniger auf Eis und schmiss mich in meine neue Leidenschaft: das Fotografieren. Ich investierte unheimlich viel Zeit, Geld und Nerven in meine Seite und hatte damit großen Erfolg. Über 13.000 Follower in knapp zwei Jahren, mehr Fotoanfragen, als ich annehmen konnte und Komplimente, die mich vor Stolz fast platzen ließen. Ich ließ die Fotografie allerdings wieder ausklingen. Meine Kreativität war erschöpft und mein Ehrgeiz erloschen.

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Doch ich hatte etwas gelernt: viel Investieren zahlt sich aus!

Und zum ersten Mal nach dem Abi hatte ich einen Plan: ich will mit meinem Blog erfolgreich sein. Dieses Ziel manifestierte sich irgendwann in meinem Denken und ich begann umzustrukturieren. Neues Layout, neue Fotos und neues Konzept. Zunächst lief gar nichts. Ich sah alle anderen an mir vorbeiziehen. Auf jeder Seite schönere und professionellere Fotos. Dazu immer wieder Kommentare wie

„Wie soll man damit Geld verdienen?“ oder

„Na ich würde mal lieber den sicheren Weg gehen“

Auch Kritik an Layout, Veröffentlichungsterminen, meinen Fotos und meinen Outfits kamen. Ich war unglaublich oft demotiviert, habe mich verglichen und trat auf der Stelle. Doch ich habe dieses Mal eines nicht gemacht: aufgegeben.

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Dranbleiben lohnt sich – immer.

Es gab viele Momente in denen ich dachte:

„Das ist lächerlich, was du hier machst“

„Damit hast du niemals Erfolg“ oder

„Manche haben halt Glück, ich gehöre eben nicht dazu“

Doch immer wenn ich kurz davor war mich zurückzuziehen, habe ich die Kurve bekommen. Ich kann selbst nicht genau benennen, warum mich mein Blog so motiviert. Doch ich habe nach zahlreichen Rückschlägen nie aufgegeben.

– Ihr wollt nicht mit mir kooperieren? Mir egal, ich mache weiter!

– Ihr findet meine Followerschaft zu klein? Mir egal, ich mache weiter!

– Du findest Bloggen lächerlich und teilst mir mit ich werde mich damit nie versorgen können? Mir egal, ich mache weiter!

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Und siehe da, heute setze ich mich mit diesen Fragen gar nicht mehr auseinander. Ich habe gezeigt, dass es eben doch geht. Kooperationspartner, die mich damals zu 100 % ausgeschlagen hätten, fragen mich nun von sich aus an. Das wirklich Schöne ist jedoch, dass ich dafür selbst verantwortlich bin. Ich habe in meinem Leben so oft aufgeben und mich nicht getraut. Ich habe Treffen abgesagt, weil ich zu wenig Selbstbewusstsein hatte. Referate nicht gehalten. Projekte nicht vollendet. Mich nie wieder gemeldet. Ich war nicht konsequent und ängstlich. Doch irgendwann begann der Umschwung. Nicht von Jetzt auf Gleich, sondern schleichend. Ich war nicht mehr demotiviert, wenn ein Beitrag wenig gelesen wurde, nicht mehr traurig, wenn ich beim Sport schnell an meine Grenzen kam. Dies wären früher Situationen gewesen in denen ich aufgehört hätte. Nun sehe ich diese kleinen „Probleme“ nur als Anreiz. Ich bin auf der Welt um zu lernen.

Zu lernen, wie ich an mein Ziel gelange und dies tue ich nicht, indem ich bei jeder Kleinigkeit das Handtuch werfe. Konsequenz zahlt sich aus. Und auch, wenn ich mal wieder mitbekommen sollte, das jemand mein „Bloggerdasein“ nicht ernstnimmt, wird das nichts daran ändern, dass ich überzeugt bin von dem, was ich tue und diese Überzeugung anhalten wird, bis ich all meine Ziele erreicht habe!

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Wie hat euch dieser Text über meinen persönlichen Hürdenlauf im Bezug auf das Bloggerdasein gefallen? Hattet und habt ihr ähnliche Probleme?

Ich möchte an dieser Stelle auch noch einmal allen vermeintlich „kleinen Lichtern“ Mut machen. Jeder kann sein Ziel erreichen. Die Hauptsache ist, dass ihr genug Geduld auf dem Weg dorthin habt <3

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23 thoughts on “Mir doch egal, ich mache weiter!

  1. Ein interessanter Post! Ich finde es gut, dass du schreibst wie du dich nicht unterkriegen lässt. Ich glaube, dass kann vielen eine Inspiration sein. Ich bin fest der Meinung, dass man auch einsehen muss wenn etwas nicht funktioniert, was man sich in den Kopf gesetzt hat, aber in deinem Fall funktioniert dein Plan doch mehr als gut. Dein Blog ist sehr schön und macht Spaß zu verfolgen.

    Liebe Grüße, Bella
    http://kessebolleblog.blogspot.de

  2. Firstly-WoW! Excellent photos -love the bomber jacket /hat/shades combo-the camera totaly loves you -plus the setting with the light and colour of the leafs- I always thought you were a smart cookie since deviantart/myspace days -your blogging confirms this- keep at it -and the photography -you’re fortunate to have a platform to share you’re thoughts and wonderful pictures – lifes never smooth sailing -but endurance willl carry you to your destination if you keep your faith in yourself.

  3. Ich erkenne mich manchmal in Deinem „früheren“ Ich wieder. Ich habe auch oft aufgegeben, wenn etwas nicht geklappt hat und nicht für meine Träume gekämpft. Den Umschwung bei mir hat letztendlich mein Studium geschafft, wo ich mich zum ersten Mal richtig durchbeißen musste. Mittlerweile weiß ich einfach genau was ich möchte. Und dafür kämpfe ich!

    Liebste Grüße,
    Marina

  4. Mein Eindruck ist, dass Du Dich sehr einsetzt mit dem, was Du machst, da sehe ich nichts halbherziges. Und ich glaube auch an Deinen Erfolg! Kann sein, dass Du künftig noch mehr persönliches Profil zeigst, Position bezeihst, Deine Meinug sagst – das hat ja keine Eile.
    Dein „Ist mir doch egal…“ plus weitermachen hat ja gezeigt, dass es Dir nicht egal ist. „Egal – ich mach‘ mal weiter“ ist zwar riskant, aber besser als „Hat ja doch keinen Sinn“. Was das betrifft, hatte ich selbst schon meine Krisen. Aber ich mache auch weiter, denn es gibt da – im weitesten Sinne – eine Mission, und eine Botschaft. Du verstehst schon, was ich meine…

  5. Liebe Kim,

    gut geschrieben, und ich stimme dir zu, es fliegt einem im Leben nichts zu, man muss schon was dafür tun. Und wenn man den Ehrgeiz hat und die Ausdauer, so wie du, dann kommt ein tolles Ergebnis raus, auch wenn man immer wieder mit Rückschängen rechnen muss. Du kannst stolz sein auf dich und deinen Blog!

    Xx martina

  6. Ein sehr schöner Artikel. Man darf nie den Glauben an sich, die Passion für die Sache und die Leichtigkeit dabei verlieren. Zu lesen, dass du dich in so eine wunderbare Richtung entwickelt hast und dich nicht runterziehen lässt macht Mut!

    Danke!

    Liebe Grüße
    Nadine

  7. Liebe Kim, da hast du mit deinem Beitrag den Nagel auf den Kopf getroffen! Ich bin leider auch eine Person, die viel zu stark und häufig an sich zweifelt und zu viel auf die Meinung fremder Menschen legt. Durch den Blog hat es sich schon deutlich gebessert, aber ich merke immer wieder, dass ich in alte Verhaltensmuster zurückfalle.
    Ich befinde mich momentan mit meinem Blog in einer Art Sackgasse, das ist zumindest mein Gefühl. Es gibt schon Pläne wie es weiter gehen soll, das ist momentan für mich aber aus zeitlichen Gründen nicht realisierbar. Dadurch, dass ich gerade nicht voran komme, zweifle ich stark und habe auch schon das ein oder andere mal gedacht: Ach komm, das hat doch eh alles keinen Zweck. Dein Beitrag hat mich wieder etwas aufgemuntert, meine Ziele einfach zu verfolgen und mich (von anderen Leuten) nicht runterziehen zu lassen. Danke für deinen tollen Beitrag! Ich hoffe, du kannst deinen Weg weiter gehen, so wie du es dir vorstellst. :)

    Liebste Grüße
    Rina von Adeline und Gustav

  8. Sehr sehr schöner Beitrag du Hübsche. :)

    Es zeigt, dass man niemals aufgeben sollte, auch wenn es nicht so läuft. Blogge selbst seit knapp einem Jahr und habe manchmal auch wenig Motivation, weil meine Besucherzahlen kaum mehr werden… Hoffe aber, das wird noch. Man braucht eben denke ich schon viel Geduld und Durchhalte-Vermögen und viele große Blogger bloggen eben auch schon sehr lange. Die Bilder und das Outfit sehen übrigens wie immer total klasse aus.

    Viele liebe Grüße
    Madeleine
    Maracujabluete.com

  9. Ein wirklich toller und ehrlicher Post. Ich finde es gut, dass du das machst was du willst. Wir dürfen uns niemals unterkriegen lassen, das muss ich mir immer wieder selbst sagen! Übrigens tolle Fotos, ich würde dein Outfit genau so selbst tragen. Love it!
    Liebste Grüße,
    Amira von Ami Coco

  10. Weiter so kim. Rückschläge gehören zum leben!!du hast sehr viele Talente und diese noch lange nicht alle ausgeschöpft. Der „richtige Sponsor“kann viel Geld mit dir verdienen. Empfehlung: versuche ein Buch zu schreiben. An Gedanken und Themen fehlt es dir nicht. Lg.elke

  11. Gefällt mir, dein Artikel. Ich sehe mich zwar als ü 50 Fashion- und Lifestyle Blogger als „kleines Licht“, aber das ist mir egal. Ich habe nämlich eine Mission. Und Spaß an der Sache. Das ist die Hauptsache, finde ich.

    LG Sabine

  12. Hi liebes,

    ich finde deinen Post wirklich sehr schön. Habe dir ja geschrieben,
    dass ich dich in meinem neuen Post verlinkt habe, da es zu meinem geplanten Thema gepasst hat. :)

    Du hast mir so mit deinen Worten auch Mut zu gesprochen, Danke. <3

    Liebe Grüße, Michelle von beautifulfairy

  13. in vielem erkenne ich mich selbst. aber nicht in allem. bei mir war es schon während meiner schulzeit so, dass ich mich immer sehr angestrengt habe, aber mit mäßigen ergebnissen. prüfungsangst sei dank. als kleiner mensch kann man solch ein problem aber vielleicht nicht als solches erkennen. ich dachte dann immer, ich bin dumm. habe aber trotzdem nicht aufgegeben, bin allerdings oft in depressive phasen reingerutscht. während des studiums gestaltete es sich genauso. ich habe angefangen, mich selbstständig zu machen, habe hier auch viele rückschläge erlebt und war auch oft davor zu sagen, ich höre auf und schmeiße es hin. aber ich habe es im endeffekt nie getan und bin auch froh darum … während des studiums kam dann eine ausgewachsene depression dazu, woraus ich mich aber selbst befreit habe. ich habe mich bewusst für das leben entschieden, und auch zu bloggen. auch hier habe ich manche tiefschlagphase erlebt, aber das positive hat überwiegt. es hat mein selbstvertrauen gesteigert und auch wenn ich noch ziemlich am anfang stehe, will ich weitermachen und werde nie aufgeben. aufstehen, krönchen richten, weitermachen. to-do-listen helfen mir persönlich auch. und freunde. nun auch meine familie, wobei die am anfang auch skeptisch waren. aber ich habe mich davon nicht einschüchtern lassen. wichtig ist, dass man nicht den blick für seine eigenen träume und wünsche verliert. egal was andere sagen mögen.

    lg
    dahi

  14. Das ist so ein schöner und motivierender Blogpost. Ich kann mich auch in vielem wiederfinden und bin im Nachhinein froh, dass ich an einer Sache nun mal dran geblieben bin. Das Wichtigste ist dass man selbst an sich glaubt. Und wenn man die einzige ist!
    Liebe Grüße
    Larissa

  15. Hallo Kim,
    ich habe diesen Blogpost gerade eben erst entdeckt und wollte dir schreiben, dass ich ihn wirklich super finde. Gerade für uns kleinen Blogger, die ständig auf der Stelle treten, ist er wahnsinnig motivierend. Vielen Dank dafür!
    Liebe Grüße