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Minimalismus ist aktuell mehr im Trend denn je. Wir versuchen uns in allen erdenklichen Lebensbereichen auf das Wesentliche zu konzentrieren und Besitz und Konsumverhalten zu reduzieren. Das belohnende Gefühl der Befreiung sorgt für nachhaltige Entspannung im stressigen Alltag. Ich bin zugegebenermaßen nicht in vielen Bereichen minimalistisch. Doch was das Wohnen angeht, halte ich es so schlicht wie möglich. Alles, was zu viel ist, macht mich nervös und in einer vollgestopften Umgebung kann ich weder leben, noch arbeiten. Deshalb ist auch mein Büro, über welches ich euch hier berichtet habe, super simpel eingerichtet. Minimalistisch Wohnen heißt allerdings nicht, dass komplett auf Dekoration oder sonstige kleine Spielereien verzichtet werden muss. Ich setze an dieser Stelle gern auf großflächige schwarzweiße Drucke. Diese zeigen meist typografische Elemente, eigene Bilder oder ausgewählte Fotografien. Meine beiden neusten minimalistischen Poster habe ich bei Posterlounge entdeckt und stelle sie euch in diesem Beitrag ein wenig genauer vor!

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Minimalistisch Wohnen – Schwarz-Weiß Poster als Dekoelement

Minimalismus im Fokus: Was steckt hinter dem Lifestyle-Trend?

Wir alle kennen und nutzen den Begriff, doch woher dieser eigentlich kommt und seine Wurzeln hat, ist uns häufig nicht bewusst. Bevor der Minimalismus nämlich ein Lebensprinzip wurde, welches sich auf die Kultur des Verzichts konzentriert, war er vor allem in der bildenden Kunst anzutreffen. In den 60er Jahren formte eine Künstlergruppe Skulpturen, welche auf ihre geometrischen Formen heruntergebrochen wurden. So lag der Fokus ganz auf dem Wesentlichen, ohne Ablenkung und ohne weiteren Schmuck. Auch eine tiefere Geschichte sollten sie nicht erzählen. Der Minimalismus war geboren. Von der bildenden Kunst gelang der „Minimal Art“ der Sprung zu Design und Architektur. Nicht zu letzt durch Donald Judd, welcher auch ein Teil der Künstlergruppe war und nun minimalistische Einrichtungsgegenstände entwarf. Weitere Kunstrichtungen wie Musik, Theater, Literatur, Film und Fotografie folgten. So konnte sich der Stil etablieren und neben den Kunstliebhabern nun auch die Mitte der Gesellschaft erobern.

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Minimalistisch Wohnen: So bringst du das Prinzip in deine eigenen vier Wänden

Das Prinzip des Minimalismus hat seinen Ursprung in der Kunst und lässt somit ein sehr modern anmutendes Designkonzept zu. Schlichte geometrische Formen, reduzierte Farbigkeit und funktionales Design stehen hier im Fokus. Oft siedeln sich die dazugehörigen Raumkonzepte in präzsise abgestimmten Farbkombinationen an. Am beliebtesten sind schwarz, weiß und graue Farbpaletten. Auch bewusst starke Kontraste werden gern gesetzt. Zu aller erst sollte allerdings gründlich ausgemistet werden. Am Anfang der Entrümplungsaktion darf gern die Frage „Was brauche ich wirklich, um glücklich zu sein?“ stehen. Anhand dessen lässt sich wunderbar der Besitz auf das Wesentliche reduzieren. Mit Blick auf die Zukunft sollte dieses Entrümpeln regelmäßig erfolgen, um nicht erneut zu viel „Kram“ anzuhäufen. Ein weiterer wichtiger Tipp ist, jedem Teil einen eindeutigen Platz zuzuweisen. So kann die erschaffene Ordnung nachhaltig beibehalten werden. Für ein minmalstisches Raumkonzept kann man übrigens tolle Inspirationen in den Bereichen des Bauhaus Stils finden. Auch die skandinavische Optik lässt sich toll darauf anwenden. Kombiniert mit einigen edlen geometrisch geformten Designer Stücken, lässt es sich wunderbar minimalistisch Wohnen!

Posterlounge_Minimalistisch Wohnen_Schwarz weiß Poster_-Final7Weniger ist mehr: Schwarz-Weiß Poster als minimalistisches Dekoelement

Wer sich für eine minimalistische Wohnungseinrichtung entschieden hat, muss natürlich nicht auf Dekoration verzichten. Statt wirrer Magnetwand mit unzähligen Zetteln, sollte jedoch lieber auf Gegenstände gesetzt werden, die das ruhige und geordnete Raumkonzept unterstreichen. Zudem empfiehlt es sich kleinere Dinge, wie zum Beispiel Magazine, Bücher, Stifte und Schmuck in Kisten zu verstauten. So sind sie zum einen geordnet und zum anderen stören sie weder durch Form noch durch Farbe das Gesamtbild. Solche kleinen Veränderungen können im Gesamtbild schon Großes bewirken. Ist die Grundlage geschaffen kann mit gezielten Dekorationen für den letzten Schliff gesorgt werden. Das können sowohl Pflanzen, Skulpturen, als auch Kerzen sind. Mein persönlicher Favorit sind allerdings Schwarz-Weiß Drucke. Diese Poster oder Fotos mit schlichten Motiven sind ein toller Blickfang, ohne dabei Unruhe in das Zimmer zu bringen. Ich liebe sowohl typografische Drucke mit Symbolen, Zitaten oder motivierenden Sprüchen, als auch dezente Fotografien. Auch hier dominiert der Minimalismus mit seinem Fokus auf Formen, wie bei diesem Motiv eines Palmwedels oder diesem Druck eines Blattes. Solche Poster sind ein wunderbarer Wandschmuck, geben dem Raum Tiefe, sind ein Blickfang und das ganz den Raum durch buntes Chaos zu erdrücken. Denn so schön die letzten Urlaubsbilder mit gelbem Sand, grüner Palme und blauem Meer auch sind, bei mir kommen sie lieber ins Fotoalbum, als an die Wand.

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Checkliste: Minimalistisch Wohnen

  • schlichte, geometrische Formen
  • reduzierte Farbigkeit
  • funktionales Design
  • Schwarz, Weiß & Grau im Fokus
  • bewusst reduzieren: „Was brauche ich wirklich, um glücklich zu sein?“
  • regelmäßig Entrümpeln
  • Inspiration: Bauhausstil, skandinavischer Stil
  • Dekoideen: Pflanzen, Skulpturen, Kurzen, Vasen, Schalen
  • Schwarz-weiß Drucke als stylischer Ruhepol
  • Beispiele: Typografie, Symbole, Zitate, Fotografien

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Was haltet ihr von dem minimalistischen EInrichtungsstil? Mögt ihr das Konzept oder seid ihr eher Fan eines anderen Prinzips? Schreibt es mir sehr gern in die Kommentare!

*Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit Posterlounge entstanden.
Die gezeigten Produkte wurden mir zur Verfügung gestellt.
Dies hat keinen Einfluss auf meine persönliche Meinung.

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29 thoughts on “Minimalistisch Wohnen: Schwarz-Weiß Poster als Dekoelement

  1. Wenn ich solche Bilder sehe, finde ich es schön. Es wirkt stylisch, modern und organisiert. Allerdings ist es für mich selbst nicht vorstellbar. Ich mag es gemütlich und farbig, was zugleich warm wirkt und sich anfühlt. Eher alternativ, jedoch nicht zu sehr. Was ich nicht mag, wenn zuviel Deko rumsteht. Das ist mir auch zuviel.
    Also fröhliches wohnen. :D

    1. Hallo Susann :) Wenn ich zu Besuch bei Freunden oder meinen Eltern bin, finde ich dieses warme und gemütliche auch sehr schön. Aber bei mir zuhause, werde ich sofort nervös, wenn es zu bunt ist :D

  2. Sehr schöne Eindrücke und ein tolles Stilgefühl hast du! Ich mag das minimalistische, doch ein bisschen Farbe darf es bei mir dennoch sein, das finde ich persönlich gemütlicher :)
    Liebe Grüße, Mona

  3. Da sprichst du mir wirklich aus der Seele. Was man als Architekt als erstes lernt: Farbe stört die Wahrnehmung der Kubatur. Sprich: Schönheit durch FORM und nicht durch FARBE. Ein ganz großes No-Go in der Archtitektur. Ob das wohl der Grund ist, wieso wir alle hauptsächlich schwarz tragen? Ich denke da liegt ein Teil der Wahrheit.
    Liebste Grüße aus meinem VÖLLIG monochromen Loft,
    Lizzi

  4. Vielen Dank für die Einblicke in deine Wohnung. Bei dir sieht es echt super schön aus :) Ich mag es wohntechnisch etwas verspielter als du aber deine Drucke würden mir auch super gut gefallen. xxx

  5. Ich mag den minimalistischen Einrichtungsstil sehr gerne! Leider klappt die Umsetzung bei mir mit kleinem Kind irgendwie nicht so gut. Die Poster sehen toll aus. Die würden mir auch gefallen. Danke für den inspirierenden Beitrag.

    Liebe Grüße,
    Diana

  6. Hallo Süße <3

    Ich kannte den Shop von Posterlounge noch gar nicht. Die Motive gefallen mir aber wirklich super gut! :) Und ja, der minimalistische Look spricht mich total an.

    Liebe Grüße,
    Ivy von Ivy & Ella

  7. Danke für den spannenden Beitrag! Minimalismus fand ich immer geil aber habe es bisher mit der Wohnungseinrichtung nicht geschafft. Die Poster sehen super stylisch aus. Hast du auch Alu-Dibonds in deiner Wohnung? Diese finde ich auch ganz toll. Wir haben uns überlegt, hier https://swook.de/wohnen/alu-dibond/selbst-gestalten paar Alu-Dibonds mit eigenem Design zu bestellen. Bin gespannt, wie die Druckqualität ist…

    LG,
    Stefanie