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Eine besondere Affinität zu Sport wurde mir leider nicht in die Wiege gelegt. Der Schulsport war von je her mein größter Feind. Seitenstechen, Atemnot und Schwindel standen an der Tagesordnung. Als Letzte ins Team gewählt zu werden war der Normalzustand. Meine Schulzeit liegt allerdings Jahre zurück und ich konnte mich mit etwas Abstand von meinen Vorurteilen lösen. Über diese Zeit hinweg habe ich immer mehr Spaß am Sport gefunden. In meinem Fitnessstudio – dem KSV Baunatal – bin ich nun schon seit knapp 7 Jahren angemeldet. Ich besuche dort regelmäßig Kurse oder mache Ausdauer – und Kraftsport im Studio. Doch zu einer Regelmäßigkeit und sichtbaren Erfolgen kam es trotzdem nie. Erkältungen, Urlaube und andere Ausreden waren ein willkommener Strich durch die Rechnung. Dieses Jahr im Mai habe ich allerdings den Entschluss gefasst meinen Lebenswandel nachhaltig zu verändern. Die Idee einer Zusammenarbeit von Personal Trainerin Larissa Reinelt kam genau zum richtigen Zeitpunkt!

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Ernährungsumstellung und Personal Training mit Trainerin Larissa Reinelt im KSV Baunatal

Mein neuer Ernährungsplan – viel Eiweiß, Gemüse und Obst, wenig Kohlenhydrate und Fett

Welche Lebensmittel eher schlecht sind und das Gewicht und den Muskelaufbau negativ beeinflussen, ist ja eigentlich jedem bewusst. Dennoch gibt es täglich viele Stolperfallen und schlechte Angewohnheiten. Bei mir waren es bisher immer die Süßigkeiten. Nach jeder Mahlzeit musste es einen Nachtisch geben und sei es ein Stück Schokolade. Oder ein Joghurt mit der Ecke nach dem Brötchen zum Abendbrot. Zudem habe ich fast nie gekocht. Entweder habe ich außerhalb etwas gegessen oder mir eine Pizza warm gemacht. Gegessen wurde zu absolut unregelmäßigen Zeiten. Einzig meinem Stoffwechsel verdanke ich, dass ich trotz dessen immer eine ganz gute Figur hatte. Doch zwischen schlank und fit liegen Welten. Daher war der erste Schritt in Richtung gesunder und trainierter Körper, eine Umstellung der Ernährung. Drei feste Mahlzeiten mit einer vorgegebenen Mischung aus Eiweiß/Kohlenhydraten und Gemüse. Zudem ein ausgewogenes Maß an Snacks wie Nüssen, Obst und Shakes. Auf Sünden wie Süßigkeiten, Süßgetränke, Alkohol und fettiges Essen wird außerdem komplett verzichtet. Den berühmten Cheattag gibt es einmal wöchentlich. Klingt hart und ist es auch. Zumindest am Anfang. Gewöhnt habe ich mich daran erstaunlicherweise schnell und ich ziehe diese Ernährung nun seit über drei Monaten durch.

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Meine Sportroutine: 2x wöchentlich Krafttraining & 2x wöchentlich Kursprogramm

Das Kursangebot im KSV Baunatal ist wirklich unfassbar groß. Über neue Trendsportarten wie World Jumping bis hin zu den Klassikern des Bauch-Beine-Po Kurses , Yoga und Pilates, gibt es alles was das Sportlerherz begehrt. Da ich ein Kombi-Ticket für die KSV-Sportwelt habe, kann ich sowohl das Kursangebot als auch das Fitnessstudio nutzen. Ich bin aktuell für vier Kurse angemeldet und variiere je nach Zeit, welche ich in der Woche wahrnehme. Mein fester Termin ist Pilates am Mittwoch Abend. Dazu kommen Functional Circle Training, World Jumping und Bodyworkout. Im Fitnessstudio arbeite ich dann gezielt an den einzelnen Muskelpartien. Seit etwa 1 1/2 Monaten zusammen mit Larissa. Das Training ist in Oberkörper und Beine gesplittet und zusammen trainieren wir etwa eine Stunde lang gezielt die jeweiligen Muskelgruppen. Hier ist der Muskelkater vorprogrammiert, denn mit Trainer an der Seite gibt es keine Ausreden mehr. Die Motivation ist riesig und ich bin glücklich über die ersten Erfolge im Kraft – und Ausdauertraining!
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Abwechslungsreiches Sportprogramm mit Personal Trainerin Larissa Reinelt

Larissa Reinelt (@larrylifts): Eiserne Disziplin und Wille führen zum Erfolg

Wow, wer sich auf Larissas Instagram Account umschaut, wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Seit einigen Jahren widmet sie sich nun schon dem intensiven Krafttraining und das sieht man! Wer nun denkt, dass es mit 6-7 x Kraftsport in der Woche schon getan ist, der täuscht sich. Denn hauptsächlich studiert die 22-Jährige Wirtschaftsrecht an der Universität in Kassel und arbeitet zudem als Trainerin im Fitnessstudio. Die Sportbegeisterung wurde ihr sozusagen in die Wiege gelegt. Die Eltern betrieben ein eigenes Studio, sodass gesunde Ernährung und viel Bewegung von Anfang an zum Alltag gehörten. Bis sie allerdings zum Kraftsport kam, war es ein langer und auch oft schmerzhafter Weg. Ihre Mutter – ebenfalls Trainerin – ermutigte sie einen ihrer Pilateskurse zu besuchen, um ihren starken Rückenproblemen entgegenzuwirken. Die Kursbesuche führten zu einer schnellen Verbesserung der Schmerzen und zum Entschluss ebenfalls einen Trainerschein zu machen. Nun hat sie unter anderem die allgemeinen Trainerlizenzen, die Hot Iron Lizenz, die Faszientrainerlizenz, die Pilateslizenz, die Ernährungslizenz und Rückentrainerlizenz. Das Bodybuilding ist und bleibt allerdings ihre große Liebe und seit dem Jahr 2015 bestreitet sie erfolgreich Wettkämpfe in der Bikiniklasse.

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Ihre Philosophie, welche sie auch mir von Anfang an vermittelt hat, ist ganz klar. Ein trainierter und schlanker Körper ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Eine unterkalorische Ernährung in Form von verschiedensten Diätmodellen führt nur zum Jojo-Effekt. Es muss nicht alles schnell und effektiv sein. Der langfristige Erfolg stellt sich nur durch Kontinuität und eine individuelle Kombination aus der richtigen Ernährung und Sport ein. Daher sind ihre Programme keine 0815 Zehnwochen-Programme, sondern auf 6 Monate angelegt. Die Pläne werden alle 4 Wochen angepasst und ihre Kunden im stetigen Kontakt mit ihr als Trainerin. Wenn ihr auch Interesse an einem zugeschnittenen Ernährungs- und Trainingsplan habt, könnt ihr Larissa gern für mehr Informationen kontaktieren.

Website: wolfpack-pt – Mail: wolfpack-pt@gmx.de – Instagram: larrylifts – Youtube: Wolfpack-Pt

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Die ersten Ergebnisse: Messung meiner Körperwerte vor und nach 1 1/2 Monaten Training und Ernährungsumstellung

Unser Start war etwas holprig. Erst wurde Larissa operiert, dann kamen meine Weisheitszähne heraus. So zögerte sich der konkrete Start der Kombination Ernährung UND Personal Training ein wenig heraus. Das erste Ergebnis – den Zwischenstand – kann ich euch nun aber endlich präsentieren. Eine Anmerkung noch: Die Bilder sind nicht mehr topaktuell und wir haben sie eher am Anfang des Trainingsprojektes gemacht. Die erste Messung meiner Körperzusammensetzung erfolgte am 21.05.16. Dabei waren meine Werte wie folgt:

Körperfettanteil: 24,1 % (13,3 kg)
Körperwasser: 55,5 %
Muskelmasse: 71,9 % (39,6 kg)

Auch bei der ersten Messung waren meine Werte im grünen Bereich. Doch mir geht und ging es ja vor allem um ein besseres Körpergefühl, eine straffere Optik und Muskelaufbau. Nun nach 1 1/2 Monaten 3-4 x die Woche Training und einer strengen Ernährung sind meine Werte schon verändert:

Körperfettanteil: 21,1 % (13,3 kg)
Körperwasser: 57,6 %
Muskelmasse: 74,5 % (39,2 kg)

Insgesamt habe ich auch drei Kilo abgenommen.
Ich bin schon gespannt, was sich in den nächsten 1/2 Monaten tun wird. Ich werde euch natürlich darüber berichten.

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Wow, ein sehr ausführlicher Beitrag. Hat euch mein erster Post in der Kategorie Fitness gefallen? Ich bin sehr gespannt auf eure Kommentare!

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10 thoughts on “Mein Fitness-Experiment: Ernährungsumstellung & Personal Training

  1. Ich habe auch letztes Jahr mit dem Sport angefangen, erst Zuhause und dann Anfang diesen Jahres ist Fitnessstudio.
    Ich musste auch erst einiges über Ernährung lernen und dass es auch nicht unbedingt falsch ist, abends noch KH zu essen, was einem immer eingeredt wird, dass es falsch ist. Das hängt davon ab auch was und wie man trainiert. Da ich richtig „pumpen“ gehe, braucht der Körper KH. Ohne diese wird sich kein Muskel aufbauen. Deswegen finde ich immer diese Programme lustig mit „Low Carb“. Zum abnehmen, kein Problem, zum Muskelaufbau ja.
    Mir tut es gut regelmäßig das machrnu, Kopf frei bekommen und seitdem sind meine Rückenschmerzen weg. Es geht halt irgendwann nicht mehr ohne im Leben, vor allem als Krankenschwerster. Ich sehe immer so viele Kollegen die hier oder da was an Rücken haben. Aber nie etwas für eine starke Muskulatur getan haben.

    Ich bin gespannt wie es bei dir weiter läuft und du würde mich freuen, wenn du einen Post dazu verfassen würdest:)
    LG

    1. Hallo Finnie :) Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! :)

      Klingt toll. Freut mich, dass du auf diese Weise deinen Zugang zum Sport gefunden hast.

      Ich denke auch, dass solche Modelle wie „Low Carb“ auf Dauer keinen Sinn machen, vor allem wenn es darum geht auch Muskulkatur aufzubauen.

      Aber umso länger man sich mit der Thematik auseinandersetzt,umso eher kommt man auch dahinter =)

      Ganz Liebe Grüße und auch weiterhin noch viel Motivation :)

  2. Wirklich ein toller Bericht. Ich bin zwar von Klein auf sportbegeistert und mache seit inzwischen 20 Jahren Kunstturnen (wobei ich die letzten 2 Jahre Pause hatte – also eigentlich nur 18 Jahre) und trainiere 5-7 Mal die Woche 2 Stunden. Ich kann es durchaus verstehen, dass sich viele nicht motivieren können, daher finde ich solche Beiträge immer toll, denn sie zeigen, dass harte Arbeit entlohnt wird :)
    Allerliebst

  3. Sehr interessant, danke dass du mir den Link für den Beitrag bei meinem „veganen Selbstversuch“ – Post hinterlassen hast. Ich brauche beim Sport immer Abwechslung, dann habe ich auch Spaß daran. Also wenn ich Montags joggen gehe und ein bisschen Krafttraining mache, dann will ich am nächsten Tag vielleicht Zumba machen…
    Ende Juni wurde ich operiert und durfte 6 Wochen keinen Sport machen, da ist mir die Bewegung aber schon sehr abgegangen. Schon nach Woche 2 hätte ich schon wieder Yoga gemacht, aber die Rechnung kam sofort, denn dabei ist mir die Narbe aufgeganen. Aber jetzt darf ich mich ja wieder austoben ;)

  4. Hallo Kim, super, dass du dein Vorhaben nun so durchziehst! Mir ging es ähnlich, in der Schulzeit war Sport für mich das schlimmste, und ich weiß inzwischen auch warum. Weil ich dort einfach nicht da abgeholt wurde, wo ich mit meiner Fitness stand. Einmal in der Woche übertrieben so viel Sport machen, wo die Basis nicht da war, wie sollte das klappen und Spaß machen?! Seit einem Jahr habe ich mein Minitrampolin zu Hause, und damit macht Fitness einfach nur super viel Spaß. Ich habe schon lange gemerkt, dass ich es liebe, mich fit zu fühlen und einen energiegeladenen, sportlichen Körper zu haben. (-; Ja, die Ernährung ist wichtig, Fastfood und Süßigkeiten gibt’s bei mir schon lange nicht mehr und das zahlt sich aus… Liebe Grüße von Tina und guten Erfolg weiterhin! Bin gespannt auf weitere Berichte!